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Jan de Witt schaut in dieser Woche mal wieder beim Werder-Training. Der Tennis-Trainer berät den Club.

Austausch mit Kohfeldt

Tennis-Trainer de Witt mischt wieder bei Werder mit

Bremen - Norddeutschland statt Kalifornien, Bremen statt Indian Wells, Fußball statt Tennis – der SV Werder hat in diesen Tagen einen ganz besonderen Trainingsgast: Jan de Witt.

Deutschlands bester Tennistrainer schaut Florian Kohfeldt und Co. beratend über die Schultern - wie zum Beispiel auch schon im Sommer-Trainingslager in Grassau. Es geht unter anderem darum, die Spieler gezielter individuell zu trainieren. Kohfeldt und de Witt sind darüber schon lange Zeit im Austausch, haben gemeinsam Strategien für Werder entwickelt – nicht nur für die Profis, sondern genauso für den Nachwuchs. Das ist auch keine Einbahnstraße, de Witt interessiert sich speziell für Werders Videoanalysen und den Umgang damit.

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Normalerweise ist der 53-Jährige mit seinem Schützling Nikoloz Basilashvili auf der ATP-Tour unterwegs. Er hat den Georgier – wie schon andere Spieler zuvor – in die Weltspitze geführt. Doch de Witt brauchte eine Pause und wollte auch seine Zusammenarbeit mit Kohfeldt weiter pflegen. Also fehlt er aktuell beim Masters in Indian Wells. Basilashvili bekam das offenbar nicht ganz so gut, er scheiterte am Sonntag etwas überraschend in der zweiten Runde an dem Inder Prajnesh Gunneswaran.

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Beim nächsten Turnier, dem Masters in Miami, wird de Witt aber wieder dabei sein. Bis zum Wochenende ist er allerdings noch in Bremen im Einsatz. Am Dienstagmorgen gestaltete er die Trainingseinheit am Vormittag mit. Es wurde in vielen kleinen Gruppen trainiert. Am Nachmittag verfolgte er das Geschehen dann von außen – an der Seite von Videoanalyst Mario Baric. Der kalte Wind fegte ihm ins Gesicht. Im warmen Kalifornien wäre ihm das nicht passiert...

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