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Die Testspielgegner des SV Werder Bremen im Trainingslager in Südafrika stehen fest.

Im Südafrika-Trainingslager

Werder testet gegen die Kaizer Chiefs und Bidvest - und besucht die Deutsche Botschaft

Bremen - Nicht mehr lange, dann macht sich Werder Bremen auf den Weg ins Winter-Trainingslager nach Johannesburg (3. bis 12. Januar) - und nun steht auch fest, gegen welche Gegner die Mannschaft von Trainer Florian Kohfeldt dort Testspiele absolvieren wird.

So tritt der Bundesligist am Sonntag, 6. Januar, zunächst gegen eine Auswahl des südafrikanischen Erstligisten Kaizer Chiefs an. Die Partie wird auf der Anlage des Randburg AFC ausgetragen, auf der Werder während des Aufenthalts in Johannesburg auch trainiert. Zum Abschluss des Trainingslagers gastieren die Bremer dann am Freitag, 11. Januar, beim Bidvest Wits FC, dem aktuellen Tabellenführer der ersten südafrikanischen Liga (PSL).

Testspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Beide Partien werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden, weil die PSL Testspiele vor Publikum während der regulären Saison ablehnt. Das ist durchaus pikant, denn Werders Reise nach Südafrika ist seitens der Deutschen Fußball Liga (DFL) mit dem klaren Auftrag versehen, vor Ort Werbung für die Bundesliga zu machen. Zuschauer hätten da sicher nicht geschadet. Werder bedauert den Ausschluss der Fans. „Das ist natürlich sehr schade. Aber wir werden uns dafür einsetzen, dass zumindest die mitreisenden Werder-Fans die Spiele live miterleben können“, wird Sportchef Frank Baumann in einer Mitteilung des Vereins zitiert.

Neben den sportlichen Höhepunkten des Trainingslagers haben die Bremer noch weitere Termine in Südafrika bekannt gegeben. So wird die Mannschaft am Dienstag, 8. Januar, das soziale Hilfsprojekt „Amandla Safe Hub Diepsloot“ besuchen, das sich um junge Menschen kümmert, die in Johannesburg in schwierigen Verhältnissen aufwachsen. Am Donnerstag, 10. Januar, wird der Bremer Tross dann einen Abend in der Deutschen Botschaft in Pretoria verbringen. „Der deutsche Botschafter Martin Schäfer stammt aus Achim und ist Werder-Fan. Da haben wir uns natürlich umso mehr über die Einladung gefreut“, sagt Werder-Präsident Hubertus Hess-Grunewald.

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