Niklas Stark kam im Testspiel von Werder Bremen gegen Twente Enschede erstmals nicht als zentraler Innenverteidiger, sondern rechter Mann in einer Dreierkette zum Einsatz.
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Niklas Stark kam im Testspiel von Werder Bremen gegen Twente Enschede erstmals nicht als zentraler Innenverteidiger, sondern rechter Mann in einer Dreierkette zum Einsatz.

Werders Twente-Testspiel

Gedankenspiele in der Dreierkette: Werder-Trainer Ole Werner testet Niklas Stark und Amos Pieper auf neuen Positionen

Enschede – Insgesamt 24 Spieler des SV Werder Bremen kamen am Samstag während des Testspiels gegen den FC Twente Enschede zum Einsatz – länger als Niklas Stark stand dabei kein anderer Bremer Profi auf dem Platz. Der Neuzugang von Hertha BSC war der einzige Akteur, den Trainer Ole Werner nicht nach der ersten Hälfte der Partie – gespielt wurden 4x30 Minuten – auswechselte. Erst in der 78. Minute war für den 27-Jährigen Feierabend – nach einem Arbeitstag in bisher ungewohnter Rolle.

Erstmals war Niklas Stark für Werder Bremen nicht im Abwehrzentrum, sondern als rechter Innenverteidiger der Dreierkette aufgelaufen, was Werner nach dem 3:3 gegen Twente Enschede wie folgt erklärte: „Ich wollte ihn gerne auf dieser Position ausprobieren. In Berlin hat er sowohl in der Mitte als auch rechts gespielt.“ Der Job des zentralen Abwehrmannes ging gegen die Niederländer zunächst an Milos Veljkovic, der sich in der Mitte zwar auch wohlfühlt, grundsätzlich aber für die rechte Seite eingeplant sein dürfte.

Werder Bremen: Niklas Stark wird wohl zentraler Abwehrspieler in der Dreierkette

Als Veljkovic nach 60 Minuten ausgewechselt wurde, durfte sich Neuzugang Amos Pieper als zentraler Abwehrspieler zwischen Stark und dem ebenfalls eingewechselten Nachwuchstalent Fabio Chiarodia zeigen. „Ich wollte Amos gerne mal in der Mitte sehen, weil er sonst häufiger in einer Viererkette gespielt hat“, sagte Werner über den 24-Jährigen, der von Arminia Bielefeld zu Werder Bremen gewechselt ist.

Heißt: Theoretisch kommen bei Werder Bremen vor dem Pflichtspielstart gegen Energie Cottbus gleich drei Profis für den Job in der Defensivzentrale in Frage. Die besten Karten dürfte – trotz des Enschede-Tests auf der rechten Seite – weiterhin Niklas Stark haben, der ebenso wie Veljkovic (rechts) und Marco Friedl (links) gesetzt sein dürfte. (dco)

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