Thanos Petsos trainiert bei der U 23, spielen darf er in der Dritten Liga aber nicht.
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Thanos Petsos trainiert bei der U23, spielen darf er in der Dritten Liga aber nicht.

„Das ist alles ziemlich blöd gelaufen“

Petsos verordnet sich Geduld

Bremen - Vor einem Jahr war alles ganz anders – Thanos Petsos bei Werder ein gefragter Neuzugang. Alle wollten wissen: Kann sich der Mittelfeldspieler von Rapid Wien in Bremen durchsetzen? Inzwischen ist bekannt, er konnte es nicht.

Werder will ihn so schnell wie möglich los werden, lässt ihn nur noch in der U23 mittrainieren. „Das ist alles ziemlich blöd gelaufen“, seufzt Petsos: „Ich weiß nicht, wie es weitergeht.“

Das Signal des Vereins hat der 26-Jährige natürlich verstanden – eigentlich hat er das schon im Winter. Von Skripnik-Nachfolger Alexander Nouri war er im Herbst aussortiert worden, und so ließ er sich an den FC Fulham ausleihen. Verletzungsbedingt kam der Grieche dort fast gar nicht zum Einsatz.

Petsos blieb außen vor

Petsos kehrte schon eineinhalb Wochen vor dem Trainingsstart der Profis nach Bremen zurück. „Ich habe mit Axel Dörrfuß gearbeitet, weil ich gehofft hatte, dass ich eine neue Chance bekomme.“ Doch die Sonderschichten mit Werders Fitnesskoordinator, der von Nouri nicht mehr genutzt wird, brachten nicht das gewünschte Ergebnis: Petsos blieb außen vor, darf sich nur bei der U23 von Florian Kohfeldt fit halten – seinem ehemalige Co-Trainer bei den Profis: „Zu Florian habe ich ein super Verhältnis. Es macht Spaß, mit den Jungs zu trainieren, das Niveau ist sehr gut.“ 

Der vierfache Nationalspieler hätte auch nichts dagegen, am Samstag beim Saisonstart gegen Unterhaching auf dem Feld zu stehen („Ich würde spielen“), doch das will Werder nicht.

Kein Land in Sicht

Petsos bleibt nur die Zuschauerrolle – genauso wie auf dem Transfermarkt. Und dort ist kein Land in Sicht. „Ich habe von meinem Berater nichts gehört, von Werder auch nicht, ich muss mich also gedulden“, sagt Petsos, dessen Vertrag noch bis 2019 läuft. Finanziell ist er also abgesichert. „Aber natürlich will ich spielen“, betont er und fügt kämpferisch an: „Ich bin topfit. Die Wade macht schon lange überhaupt keine Probleme mehr.“ 

Allerdings müsse auch alles passen bei einem Wechsel. Dabei denkt er auch an seine Freundin und seinen sieben Monate alten Sohn. Exotische Fußball-Länder fallen deshalb weg – und am liebsten würde der gebürtige Düsseldorfer in Deutschland bleiben: „Ich bin von Wien gekommen, um mich in der Bundesliga durchzusetzen.“

Thanos Petsos: Seine Karriere in Bildern

Thanos Petsos
Thanos Petsos © nordphoto
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