Theodor Gebre Selassie wird für die Auswärts-Spiel von Werder Bremen gegen RB Leipzig zurück im Kader sein. 
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Theodor Gebre Selassie wird für die Auswärts-Spiel von Werder Bremen gegen RB Leipzig zurück im Kader sein. 

Personal-Update vor dem Leipzig-Spiel 

Grünes Licht für Theo Gebre Selassie, aber Ludwig Augustinsson fehlt Werder noch eine Woche

Bremen – Werder Bremen kann für das Spiel bei RB Leipzig wieder mit Theo Gebre Selassie planen. Der Rechtsverteidiger, der sich Mitte Dezember beim 1:6 bei Bayern München eine schwere Muskelverletzung zugezogen hatte, nahm am Dienstag das Teamtraining wieder auf, fährt am Mittwoch mit ins Kurztrainingslager nach Leipzig und soll am Samstag von Beginn an auflaufen.

Werder-Trainer Florian Kohfeldt: „Theo ist auf jeden Fall ein Kandidat für die Startelf. Darüber freue ich mich sehr, weil Theo in der Hinrunde zu unseren stabilsten Spielern gehört hat. Seine Verletzung hat uns extrem weh getan.“ In den sechs Liga-Spielen ohne Gebre Selassie holte Werder Bremen nur einen Sieg, kassierte aber fünf Niederlagen.

Mit dem Tschechen im Team kann Kohfeldt gegen Leipzig auch wieder mit einer Viererkette agieren. In der wird Ludwig Augustinsson aber noch fehlen. Der Linksverteidiger nahm zwar wie Gebre Selassie am Dienstag das Mannschaftstraining wieder auf, steht aber für einen Einsatz noch nicht zur Verfügung. „Bei ihm müssen wir uns noch eine Woche gedulden, er wird gegen Leipzig noch nicht spielen können und wird auch nicht ins Trainingslager mitfahren“, erklärte Kohfeldt.

Werder Bremen: Ludwig Augustinsson könnte gegen Dortmund wieder Startelf-Kandidat sein

Für Augustinsson, der wegen zwei aufeinanderfolgender Muskelfaserrisse in diesem Jahr noch kein Spiel absolviert hat, sieht das Programm noch weitere individuelle Einheiten vor. Am Mittwoch wird er mit den Kollegen trainieren, dann jedoch wieder alleine, „um zu Beginn der kommenden Woche auf dem Stand zu sein, auf dem Theo jetzt schon ist“, erläutert Kohfeldt: „Gegen Dortmund könnte Ludwig dann wieder ein Startelf-Kandidat sein.“

Während Gebre Selassie und Augustinsson ihr Trainingscomeback feierten, waren Kapitän Niklas Moisander, Torhüter Jiri Pavlenka und Leo Bittencourt nicht mit dem Team auf dem Platz. Bei Bittencourt war Schonung für das immer noch leicht lädierte Sprunggelenk (ein Andenken ans Trainingslager auf Mallorca) der Grund. Moisander hat indes gegen den FC Union einen Schlag gegen das Knie abbekommen. Weshalb Training vorerst nicht möglich ist. Kohfeldt: „Ich denke, dass er morgen nicht trainieren wird, hoffe aber dass es bis zum Spiel gegen Leipzig reicht.“

Werder Bremen: Jiri Pavlenka hat heftiges Hämatom am Rücken

Keeper Pavlenka hat gegen Union ebenfalls etwas abbekommen. Seinen Rücken ziert nach einem Zusammenprall ein heftiges Hämatom. „Das ist heute noch schmerzhaft, für das Wochenende sehe ich aber kein Problem bei ihm“, so Kohfeldt. (csa)

Zur letzetn Meldung vom 10. Februar 2020

Gebre Selassie bei Werder Bremen vor dem Comeback - gerät damit die Spielerrotation in Schwung?

Bremen – Sportchef Frank Baumann hatte es angekündigt, Trainer Florian Kohfeldt wird es durchführen: Werder Bremen nimmt sich seine Spieler zur Brust!

Wegen der prekären sportlichen Situation und der schwachen Leistung beim 0:2 gegen Union Berlin wird jetzt nochmal jeder Stein beim SV Werder Bremen umgedreht. Das fängt bei Claudio Pizarro und dessen Sozialverhalten an, hört dort aber gewiss nicht auf. Ziemlich sicher, dass Kohfeldt für das Auswärtsspiel bei Herbstmeister RB Leipzig auch auf dem Platz durchgreift. Möglich machen das die bevorstehenden Comebacks von Theo Gebre Selassie, Ludwig Augustinsson und Michael Lang. Alle drei haben Chancen, in den Kader zurückzukehren – der eine mehr, der andere weniger. Aber allein die Chance, den Rechtsverteidigerposten auch wieder mit einem Rechtsverteidiger besetzen zu können, bringt einiges in Gang.

Werder Bremen: Michael Lang wird ziemlich sicher wieder spielen können

Dass Michael Lang wieder wird spielen können, ist ziemlich sicher. Der Schweizer, der sich im Trainingslager auf Mallorca eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte, stand schon gegen Union Berlin kurz vor der Kadernominierung, am kommenden Samstag wird auch er dann keinen Trainingsrückstand mehr haben. Gebre Selassie ebenfalls nicht. Der Tscheche soll in dieser Woche wieder das Teamtraining aufnehmen, ist dann Kandidat Nummer eins auf einen Platz in der Abwehr, die dann wieder zu einer Viererkette formiert werden könnte.

Coach Florian Kohfeldt hatte während der Rückrundenvorbereitung klargemacht, dass das 4-3-3 sein bevorzugtes System bleiben wird, musste dann aber doch im 5-3-2 oder 5-4-1 spielen lassen, weil der Rechtsverteidiger fehlte. Leo Bittencourt agierte außen und hinten, machte das mal überragend (wie gegen Dortmund), mal aber auch ganz schlecht (wie gegen Union). Grundsätzlich gehört er aber deutlich weiter nach vorne und könnte dahin am Samstag auch zurückkehren, würde damit in Mittelfeld und Angriff neue Alternativen schaffen. Sehr wahrscheinlich wird er den gegen Berlin wieder indiskutabel schwachen Yuya Osako verdrängen.

Werder Bremen: Größte Zweifel an Comeback von Ludwig Augustinsson

Zudem würde die Rückkehr zur Viererkette einen Innenverteidiger den Job kosten. Oder aber alle bleiben im Team, Kevin Vogt rückt aber auf die Sechserposition. Alles möglich, alles denkbar – Hauptsache, es hilft dem SV Werder Bremen.

Die größten Zweifel an einem Comeback gegen Leipzig bestehen noch bei Linksverteidiger Ludwig Augustinsson. Der Schwede hat seinen zweiten Muskelfaserriss – erlitten im Rahmen der Reha nach dem ersten – zwar auskuriert, hat aber noch nicht alle Belastungstests absolviert. (csa)

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