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Bleibt Theodor Gebre Selassie über das Saisonende hinaus bei Werder Bremen oder verlässt der die Grün-Weißen?

Dauerbrenner kann sich Vertragsverlängerung vorstellen

Theodor Gebre Selassie: „Ich würde gerne bei Werder bleiben, aber...“

Bremen - Frohe Kunde für die Fans des SV Werder Bremen: Theodor Gebre Selassie kann sich gut vorstellen, seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag ein weiteres Mal zu verlängern. Allerdings hätte der 32-Jährige gerne möglichst zeitnah Klarheit - nicht zuletzt wegen seiner Familie.

Mit dem DFB-Pokal-Spiel am Samstag gegen Atlas Delmenhorst startet Theodor Gebre Selassie bereits in seine achte Saison als Profi des SV Werder Bremen. Ob der Dauerbrenner auch danach die rechte Bremer Abwehrseite beackern wird, ist offen. Sein Vertrag endet im Sommer 2020. Allerdings haben nun sowohl der Club als auch der Spieler ihr Interesse an einer erneuten Vertragsverlängerung signalisiert.

Theodor Gebre Selassie möchte bei Werder Bremen bleiben - Entscheidung bis Winter?

„Ja, ich würde gerne bleiben. Aber es ist nicht allein meine Entscheidung“, sagte Gebre Selassie in einer Medienrunde am Mittwoch: „Das wichtigste Argument ist meine Familie. Für uns ist es sehr wichtig, frühzeitig zu planen, wo ich spiele. Am besten wäre es, im Winter Bescheid zu wissen, weil es dauert, alle Sachen, wie die Schule, zu organisieren.“

Werders dienstältester Profi nach Philipp Bargfrede hat schon des Öfteren betont, dass seine Kinder möglichst in seiner Heimat Tschechien eingeschult werden sollen. Bei seinem Sohn Noe wäre das bereits im kommenden Sommer der Fall. Die Schul-Problematik ist auch Werder-Sportchef Frank Baumann geläufig, der daher nach alternativen Lösungen Ausschau hält: „Wir sind da natürlich im Austausch mit Theo. Es ist dennoch möglich, dass er noch mindestens ein weiteres Jahr bei uns bleibt“, sagte Baumann erst vor wenigen Tagen. Heißt: Beide Seiten wollen auch in Zukunft gerne weiter zusammenarbeiten. Konkrete Vertragsgespräche dürften in den nächsten Wochen und Monaten geführt werden.

Werder Bremen: Theodor Gebre Selassie wieder in „sehr guter Verfassung“

Nun zählt aber erstmal die Gegenwart, und die gestaltet sich trotz der Ausfälle von Milos Veljkovic (Zehenbruch) und Sebastian Langkamp (Muskelfaseriss) in der Bremer Defensive recht positiv, wie Gebre Selassie findet: „Wir sind gut drauf, hatten eine gute Vorbereitung und haben ein starkes Testspiel gegen Everton gezeigt.“ Nachdem Gebre Selassie zum Ende der letzten Saison ausgefallen war, weil sein Körper nach vielen kräftezehrenden Spielen streikte, fühlt er sich inzwischen auch persönlich wieder topfit: „Mir geht es sehr gut, ich hatte einen langen, schönen Urlaub. Die Gesundheit war ja auch der Grund, warum ich kürzlich aus der Nationalmannschaft zurückgetreten bin.“ Anders als viele seiner Werder-Kollegen musste sich der Tscheche im Juni nicht mehr auf beschwerliche Länderspielreisen begeben. 

Das Pokalspiel gegen Oberligist Atlas Delmenhorst kann also kommen. Da dürfte es auch kein Problem sein, dass Werder wegen der angesprochenen Personalnot in der Abwehr nicht mit der etatmäßigen Viererkette auflaufen kann. Denn dort lieferte Christian Groß (30) über die gesamte Vorbereitung hinweg sehr ordentliche Auftritte ab. Der Kapitän aus Werders U23 war so ursprünglich überhaupt nicht dafür vorgesehen. „Christian hat das bislang sehr gut gemacht. Aktuell steht er in unserer Stammformation in der Abwehr, schließlich haben wir auch die ganze Vorbereitung so gespielt“, erklärte Gebre Selassie: „Wer spielt, ist letztlich aber auch unwichtig. In der ersten Pokalrunde zählt ohnehin nur das Weiterkommen.“

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Derweil rückt der Wechsel von BVB-Star Ömer Toprak zu Werder Bremen immer näher. Ein Werder-Profi würde sich besonders über einen Transfer des Dortmund-Verteidigers freuen - Theodor Gebre Selassie findet: „Ömer Toprak würde jedem Club aus der Bundesliga helfen.“ Noch mehr würde sich wohl ein anderer freuen: Nuri Sahin schwärmt: „Ömer Toprak ist ein super Typ!“ Beim Thema Neuzugänge sind die Grün-Weißen nicht nur an Ömer Toprak interessiert. Werder Bremen kämpft auch weiter um Benjamin Henrichs, genauso wie dessen Arbeitgeber AS Monaco.

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