ESP, Trainingslager Werder Bremen - Training 05
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Thomas Delaney will sich schnell an das Tempo im Werder-Training gewöhnen.

Erste Eindrücke von Werder

Thomas Delaney: „Ich bin nicht der Messias“

Alhaurin el Grande - Eine knappe Woche ist Thomas Delaney nun bei Werder – und eines hat der Neuzugang vom FC Kopenhagen schon festgestellt: „Du hast hier im Training immer einen im Rücken.“

Der Däne lacht. Er weiß, dass das vielleicht etwas seltsam klingt. Aber es soll beschreiben, dass es bei einem Bundesligisten härter zugeht als in der dänischen Liga. „Hier ist ganz klar mehr Talent und mehr Geschwindigkeit“, sagt der 25-Jährige: „Daran muss ich mich so schnell wie möglich gewöhnen.“

Da ist natürlich ein gutes Arbeitsklima hilfreich. Und das kann Delaney nur loben. „Es sind alle sehr nett. Ich kann viel mit ihnen lachen, aber sie lachen nicht über mich“, berichtet der Nationalspieler. Verständigungsprobleme gibt es nicht. „Alle sprechen sehr gut Englisch“, so Delaney, der selbst auch schon ein bisschen Deutsch kann. Gelernt in der Schule und bei einem Kurs in den letzten Monaten.

„Die Fußballersprache verstehe ich schon ganz gut. Aber wenn die Sätze länger werden, dann bin ich tot“, schmunzelt der Däne. Im Notfall hat er aber auch noch Aron Johannsson, den US-Nationalspieler mit isländischen Wurzeln. Der Stürmer hat mal in Dänemark bei Aarhus gespielt. „Daher kennen wir uns“, berichtet Delaney: „Aron spricht auch Dänisch, das ist natürlich super.“

Delaney freut sich auf die Testspiele

Das Zimmer im Trainingslager teilt sich der Neuzugang übrigens mit einem Finnen – Niklas Moisander. Nun fiebert Delaney den Testspielen entgegen. Da will er sich beweisen, um möglichst sofort in der Bundesliga in der Startelf zu stehen. „Dortmund und Bayern sind große Gegner“, freut sich der Mittelfeldspieler: „Wir müssen diese Spiele aber isoliert sehen. Es kann sein, dass wir mit null Punkten starten, das muss nichts bedeuten.“

Sehr defensive Worte, von einem Spieler, der von den Fans schon als Heilsbringer gefeiert wird. Dazu meint Delaney: „Mich stört eine hohe Erwartungshaltung nicht. Aber ich bin nicht der Messias, der ankommt und alle rettet.“
kni

Quelle: kreiszeitung.de

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