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Thomas Delaney hat bei Werder einen Vertrag bis 2021.

Däne erlebt eine besondere Vorbereitung

Delaney und sein Plan mit Werder

Algorfa - Thomas Delaney wirkt ganz schön müde, als er zum Medientermin kommt.

Nach der Hälfte eines Trainingslagers ist das nicht ungewöhnlich. Aber diese Tage in Algorfa schlauchen den Werder-Profi ganz besonders – was sich nicht nur an seinen am Freitag aufgetretenen muskulären Problemen erkennen lässt, sondern eben auch am Gesicht. „Florian Kohfeldt geht sehr tief ins Detail. Das habe ich so noch nicht erlebt“, gesteht Delaney: „Er will ein neues System einbringen.“ Das sei eben harte Arbeit, aber Delaney will sich auch nicht zu sehr einen Kopf machen: „Am Ende ist es einfach Fußball.“

Ähnlich hatte es auch Kohfeldt selbst schon gesagt. Bei allen taktischen Vorgaben würden letztlich die Spieler auf dem Platz bestimmen, was passiert. Und jeder dürfe auch eine gewisse Freiheit behalten. Die Mischung macht es.

Wenn diese sich am Ende als richtig erweist, wird nach dem 34. Spieltag auch der Klassenerhalt für Werder stehen, verspricht Delaney: „Ich bin Optimist. Wir müssen uns eigentlich nur um einen Platz verbessern, aber ich will schon noch etwas mehr.“ Dabei denkt er natürlich sehr gerne zurück an die letzte Rückrunde. Er war im Januar vom FC Kopenhagen an die Weser gewechselt. Der Start misslang zwar, es gab vier Niederlagen in Folge. Doch dann startete Werder durch, blieb elf Mal in Folge ungeschlagen mit neun Siegen dabei. „Das nehme ich so gerne wieder“, sagt Delaney und lacht. Denn natürlich weiß er auch, dass sich Werder zum Start der Rückrunde nicht erneut vier Pleiten am Stück erlauben kann.

Vertrag bis 2021

Delaney und Co. müssen punkten – und dazu will der Däne mit Toren beitragen. Es wurmt ihn schon gewaltig, dass er in der Hinrunde nur einmal getroffen hat – nach vier Toren in seiner ersten Halbserie in der Bundesliga. Die Zahl würde er gerne wieder erreichen, „das wäre schon gut“. Auch ein bisschen mit Blick auf die WM. An das große Turnier im Sommer in Russland will er zwar noch nicht zu viel denken, „aber wenn ich im Verein nicht gut spiele, dann wird es für mich auch in der Nationalmannschaft schwierig“.

Thomas Delaney lässt sich am Freitagvormittag nach dem Training vom Werder-Mannschaftsarzt Dr. Philip Heitmann an der rechten Wade behandeln.

Die WM-Teilnahme wäre auf seinem Weg schon sehr wichtig. Da scheint Delaney sehr weitsichtig unterwegs zu sein. „Ich habe mit Werder einen klaren Plan gemacht“, sagt der 26-Jährige zu seiner Zukunft. Er ist glücklich in Bremen, aber er hat von Beginn an keinen Hehl daraus gemacht, dass ihn die Premier League reizt. Seitdem gibt es ständig Geschichten, englische Clubs wollten ihn verpflichten. „90 Prozent der Gerüchte sind falsch“, sagt Delaney und lacht. Denn es würde gleichzeitig bedeuten, dass zehn Prozent der Berichte richtig sind und er vielleicht schon bald oder im Sommer gehen könnte. Aber Delaney, der bei Werder einen Vertrag bis 2021 besitzt, lässt sich nicht in die Karten blicken. Seinen Plan mit Werder will er nicht verraten – und um sich wirklich alle Türen offen zu halten, fügt er noch schmunzelnd an: „Im Fußball habe ich gelernt, dass man nicht zu sehr an Plänen hängen soll.“

Thomas Delaney im Trainingslager

Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018.
Thomas Delaney im Werder-Trainingslager im spanischen Algorfa 2018. © Gumz

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