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Ex-Werder-Sportchef Thomas Eichin

Neuer Job für Ex-Werder-Sportchef

Eichin geht in die Vermarktung

München - Thomas Eichin hat einen neuen Job, aber keinen neuen Verein.

Der ehemalige Sportchef des SV Werder bleibt dem Fußball zwar treu, wird künftig jedoch für eine Vermarktungsagentur arbeiten. Den Namen der Agentur wollte Eichin gegenüber der „DeichStube“ noch nicht verraten. Der 50-Jährige bestätigte indes, dass seine Trennung vom Regionalligisten TSV 1860 München nun auch juristisch vollzogen ist.

„Das Thema ist durch. Ich glaube, es können beide Seiten zufrieden sein“, sagte Eichin: „Ich bin froh, dass das Kapitel beendet ist und wünsche 1860 alles Gute.“

Erst entmachtet, dann beurlaubt

Hinter Eichin liegen turbulente Monate. Am Ende der Spielzeit 2015/16 war er nach dreieinhalb Jahren bei Werder überraschend als Sportchef entlassen worden. Wenige Wochen später heuerte er beim damaligen Zweitligisten 1860 München an. Investor Hasan Ismaik hatte große Ziele mit dem Manager aus der Bundesliga. Doch schon im Herbst kam es zum Bruch, Eichin wurde entmachtet und Anfang Dezember endgültig beurlaubt. 

Der Traditionsclub stieg letztlich ab und bekam auch nicht die Lizenz für die dritte Liga, weil Investor Ismaik nicht mehr zahlen wollte. So stürzten die „Löwen“ bis in die Regionalliga ab.

Auch Eichin bekam kein Geld mehr, er zog vor das Arbeitsgericht. Nun gab es die außergerichtliche Einigung, durch die der Ex-Profi wieder frei für neue Aufgaben ist. Dabei hat er schon einen neuen Arbeitgeber in der Vermarktung gefunden.

Werder-Abgänge im Jahr 2016

TUR, 1.FBL, Trainingslager WERDER BREMEN, 2015, Tag 05
Assani Lukimya wechselte Ende Januar für zwei Millionen Euro nach China - zum Liaoning FC. © nordphoto
Werder Bremen
Jannik Vestergaard hatte Werder für kolportierte 12,5 Millionen Euro in Richtung Borussia Mönchengladbach verlassen. Mit dem Dänen verlierten die Grün-Weißen ihren Abwehrchef. © nordphoto
Werder Bremen
Felix Kroos war zunächst an Zweitligist Union Berlin ausgeliehen, dann wechselte der Mittelfeldspieler fest in die Hauptstadt. Als Ablösesumme standen 500.000 Euro im Raum. © nordphoto
GER, 1.FBL, Training Werder Bremen
Sportdirektor Rouven Schröder verließ Werder in Richtung Mainz und wurde beim FSV Nachfolger von Christian Heidel. © nordphoto
GER, 1.FBL, Werder Bremen vs VfB Stuttgart
Thomas Eichin wurde kurz nach Saisonende im Mai vom SV Werder freigestellt.  © nordphoto
Werder Bremen
Oilver Hüsing verließ Bremen in Richtung Ungarn. Ferencvaros zahlte angeblich 300.000 Euro für den Innenverteidiger. © nordphoto
Werder Bremen
Özkan Yildirim hatte bei Werder keinen neuen Vertrag erhalten. Fortuna Düsseldorf sicherte sich die Dienste des offensiven Mittelfeldspielers. © nordphoto
Werder Bremen
Gerhard Tremmel kehrte nach dem Ende der Leihe zu seinem Club Swansea City zurück. © nordphoto
Werder Bremen
Mateo Pavlovic zog es nach Frankreich. Sein neuer Arbeitgeber heißt SCO Angers. © nordphoto
Werder Bremen
Papy Djilobodji kehrte nach dem Ende der Leihe zu seinem Club FC Chelsea zurück. © nordphoto
Werder Bremen
Julian von Haacke hatte sich dem NEC Nijmegen angeschlossen. An Werder sollen dafür 50.000 Euro geflossen sein. © nordphoto
Werder Bremen
Levin Öztunali kehrte nach dem Ende der Leihe zu seinem Club Bayer Leverkusen zurück und wechselte dann zum FSV Mainz 05. © nordphoto
Raif Husic wechselte von Werder Bremen zu Drittligist VfR Aalen. Über die Ablösemodalitäten wurde nichts bekannt. © nordphoto
Anthony Ujah verließ Werder Bremen in Richtung China. Für kolportierte 13 Millionen Euro wechselte der Stürmer zum chinesischen Erstligisten Liaoning FC. © nordphoto
GER, 1.FBL, Borussia Moenchengladbach vs Werder Bremen
Nach dem dritten Spieltag der laufenden Saison - Werder verlor 1:4 bei Borussia Mönchengladbach - stellte Bremen seinen Chefcoach Viktor Skripnik frei. © nordphoto
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