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Ivan Klasnic und Co. sind sich sicher: Schaaf und Werder, das passt!

Technischer Direktor bei Werder

Wegbegleiter über Schaaf-Rückkehr: „Ein Glücksfall für beide Seiten“

Bremen - Thomas Schaaf ist wieder da! Der Meistertrainer kehrt im Sommer als Technischer Direktor zu Werder Bremen zurück - eine Tatsache, die langjährige Werder-Wegbegleiter des 57-Jährigen ausnahmslos freut.

Ivan Klasnic (Spieler unter Schaaf von 2001 bis 2008)

„Thomas Schaaf und Werder Bremen, das hat ja schon früher sehr gut gepasst. Er hat wirklich viel für den Verein getan und wird auch in Zukunft viel für Werder tun. Die Kombination passt einfach. Vielleicht entdeckt er ja Spieler, die in den nächsten Jahren groß rauskommen. Ihn wieder in der Werder-Familie zu sehen, ist einfach schön. Ein großes Lob an den Verein, dass sie ihn zurückgeholt haben.“

Klaus-Dieter Fischer (Ehrenpräsident)

„Ich freue mich darüber, dass ein Ur-Werderaner wieder dabei ist. Wenn man einen Fachmann wie Thomas Schaaf richtig einbindet und ihm klare Aufgaben an die Hand gibt, dann kann er Werder nur gut tun. Dass er bald wieder da ist, erfordert aber von allen Beteiligten ein hohes Maß an Souveränität. Kommt es in Kompetenzfragen zu Überschneidungen, könnte es Probleme geben. So wie Thomas Schaaf und Florian Kohfeldt bisher aufgetreten sind, ist das aber nicht zu befürchten. Ein bisschen geht es für Thomas ja „back to the roots“, denn er war früher ja schon im Jugendbereich aktiv. Klar ist, dass die Leute auch Ergebnisse erwarten, wenn man einen Mann von solcher Qualität holt.“

Nils Petersen (Spieler unter Schaaf von 2012 bis 2015)

„Ein gute Sache für alle Beteiligten. Thomas Schaaf ist eine Werder-Legende. Auch wegen Schaaf bin ich damals nach Bremen gewechselt. Er ist ein hervorragender Trainer, eine starke Persönlichkeit und mit all seiner Erfahrung ganz bestimmt auch ein geeigneter Technischer Direktor. Er wird Werder weiterhelfen - Schaaf und der SVW gehören einfach zusammen.“

Thomas Schaaf: Seine Karriere in Bildern

Thomas Schaaf
Schon mit elf Jahren spielt Thomas Schaaf in der Jugend des SV Werder Bremen, sein Bundesliga-Debüt gibt er in der Saison 1978/79 kurz vor seinem 18. Geburtstag. In der Saison 79/80 steigt er mit Werder ab. © imago
Thomas Schaaf
In der Zweiten Liga wird Schaaf zum Stammspieler, steigt nach nur einer Saison wieder auf und wird zur festen Größe in der Bundesliga. 1988 feiert er erstmals die Deutsche Meisterschaft. © imago
Thomas Schaaf
Drei Jahre später folgt mit dem DFB-Pokal der nächste Titel. Schaaf hat in der Saison nur wenige Einsätze, fiebert im Elfermeterschießen von der Bank aus mit. © imago
Thomas Schaaf
Der Pokalsieg läutet die goldene Ära ein, die mit dem Europapokal 1992 ihren Höhepunkt findet. Schaaf kommt im Finale für den verletzten Thomas Wolter ins Spiel. © imago
Thomas Schaaf
In den folgenden Jahren geht es wieder auf den Rathausbalkon: Werder holt 1993 die Schale erneut an die Weser... © imago
Thomas Schaaf
...und im Jahr darauf gibt es eine weitere Gravur auf dem DFB-Pokal. Thomas Schaaf (ganz rechts) ist da schon seltener auf dem Platz zu finden. 1995 beendet er seine Karriere nach 262 Bundesligaspielen. © imago
Thomas Schaaf
Auch nach dem Karriereende bleibt er dem Verein treu, wird erst Jugendtrainer und übernimmt 1999 kurz vor Saisonende die Profis. Er rettet die Mannschaft vor dem Abstieg und gewinnt einen Monat später seinen dritten Pokal – sein erster Titel als Trainer. © imago
2004 schafft er dann, was zuvor noch keinem bei Werder gelang: Seine Mannschaft holt zuerst die Meisterschaft...
2004 schafft er dann, was zuvor noch keinem bei Werder gelang: Seine Mannschaft holt zuerst die Meisterschaft... © imago
...und dann noch den Pokal in die Hansestadt. Trainer Schaaf wird als Double-Coach zur Legende.
...und dann noch den Pokal in die Hansestadt. Trainer Schaaf wird als Double-Coach zur Legende. © imago
Zusammen mit Sportchef Klaus Allofs, seinem ehemaligen Teamkollegen, prägt er ein erfolgreiches Jahrzehnt der Grün-Weißen.
Zusammen mit Sportchef Klaus Allofs, seinem ehemaligen Teamkollegen, prägt er ein erfolgreiches Jahrzehnt der Grün-Weißen. © imago
In dieser Zeit ist Werder Bremen Dauergast im internationalen Wettbewerb. Trainer Schaaf kleidet sich dem Anlass entsprechend.
In dieser Zeit ist Werder Bremen Dauergast im internationalen Wettbewerb. Trainer Schaaf kleidet sich dem Anlass entsprechend. © imago
Seinen letzten Titel holt er 2009: Bremen verliert zwar das Finale des UEFA-Cups, geht aber zehn Tage später in Berlin als Sieger vom Platz.
Seinen letzten Titel holt er 2009: Bremen verliert zwar das Finale des UEFA-Cups, geht aber zehn Tage später in Berlin als Sieger vom Platz. © imago
Als 2013 die Erfolge nach zwei schwierigen Spielzeiten ganz ausbleiben, trennt sich der Verein schließlich nach 14 Jahren von Thomas Schaaf. Länger war nur Otto Rehhagel bei Werder im Amt.
Als 2013 die Erfolge nach zwei schwierigen Spielzeiten ganz ausbleiben, trennt sich der Verein schließlich nach 14 Jahren von Thomas Schaaf. Länger war nur Otto Rehhagel bei Werder im Amt. © imago
Nach nur einem Jahr kehrt Schaaf jedoch in die Bundesliga zurück. Es folgen kurze Anstellungen bei Eintracht Frankfurt (2014/15)..
Nach nur einem Jahr kehrt Schaaf jedoch in die Bundesliga zurück. Es folgen kurze Anstellungen bei Eintracht Frankfurt (2014/15).. © imago
 ...und Hannover 96 (2015/16). Nach knapp vier Monaten wird er von den Niedersachsen beurlaubt. Es ist seine bisher letzte Trainerstation.
...und Hannover 96 (2015/16). Nach knapp vier Monaten wird er von den Niedersachsen beurlaubt. Es ist seine bisher letzte Trainerstation. © imago
Thomas Schaaf
Bei der EM 2016 ist er dann als Beobachter für die UEFA tätig. Im Oktober 2017 ist Thomas Schaaf im Gespräch als Kandidat für den geplanten Posten des Technischen Direktors bei seinem Heimatklub Werder Bremen. © Gumz
Seit dem 30. April 2018 ist klar: Thomas Schaaf kehrt zum SV Werder zurück und besetzt ab dem 1. Juli die Position des Technischen Direktors.
Seit dem 30. April 2018 ist klar: Thomas Schaaf kehrt zum SV Werder zurück und besetzt ab dem 1. Juli die Position des Technischen Direktors. © gumzmedia

Willi Lemke (Ex-Manager und Ex-Aufsichtsratchef)

„Thomas Schaaf ist ja nie aus der Werder-Familie ausgeschieden, er war immer einer von uns. Durch seine Arbeit für die UEFA hat er einen Blick weit über den Tellerrand Bremens hinaus entwickelt. Das kann Werder nur helfen. Entscheidend ist für mich, dass mit allen Beteiligten, insbesondere mit dem Cheftrainer, gut abgesprochen ist, wie die Aufgaben verteilt werden. Diesen Eindruck habe ich. Deswegen bin ich überzeugt davon, dass es keine Probleme geben wird.“

Dieter Burdenski (Torwart-Legende und Ex-Torwart-Trainer)

„Dass Thomas Schaaf zurückkommt, ist ein weiteres Mosaiksteinchen für Werders Zukunft. Er ist ein Fachmann, kennt Werder wie seine Westentasche und jeden Grashalm am Osterdeich. Ich glaube, dass die neue Aufgabe ihm sehr gut liegt. Es ist ein Glücksfall für beide Seiten. Für Florian Kohfeldt sehe ich keine Probleme. Er muss ja so oder so weiter erfolgreich arbeiten. Von Schaaf wird er eher profitieren.“

Sebastian Prödl (Spieler unter Schaaf von 2008 bis 2013)

„Eine tolle Nachricht an seinem Geburtstag! Glückwünsche an Schaaf und an Werder. Er wird dem Verein mit seiner Erfahrung gut tun. Es freut mich, dass er zurück auf der großen Fußballbühne ist.“

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Kommentar: Die Legende wird aufräumen, wenn es nötig ist

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