Zwei, die sich lange kennen: Friedhelm Funkel (l.) ist wieder Trainer beim 1. FC Köln, Thomas Schaaf (Mitte) bei Werder Bremen - wie hier auf einem Bild aus 2003.
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Zwei, die sich lange kennen: Friedhelm Funkel (l.) ist wieder Trainer beim 1. FC Köln, Thomas Schaaf (Mitte) bei Werder Bremen - wie hier auf einem Bild aus 2003.

Fernduell der Trainer-Legenden

Funkel mag Werder-Coach Schaaf – „aber ich müsste lügen, wenn ich ihm viel Erfolg wünsche“

Köln – Sowohl der 1. FC Köln als auch Werder Bremen setzen im Abstiegskampf auf zwei alte Hasen auf der Trainerbank. Wer damit am Ende Erfolg hat, entscheidet sich am Samstag im Dreier-Fernduell der beiden Clubs und Arminia Bielefeld.

Überrascht war Kölns Trainer-Routinier Friedhelm Funkel (67) von der Rückkehr Thomas Schaafs (60) bei Werder Bremen jedenfalls nicht. „Es lag nahe, dass Thomas für das eine oder möglicherweise die drei Spiele übernimmt, wenn man sich von Florian Kohfeldt trennt“, sagte Funkel am Donnerstag: „Er kennt den Kader, er ist nach wie vor bei Bremen beschäftigt. Und das ist noch mal eine reizvolle Aufgabe für ihn.“ Schaaf habe „sicher auch ein paar Stunden überlegt. Aber mir war klar: Wenn er gefragt wird, stiehlt er sich nicht aus der Verantwortung.“

Werder Bremen: Thomas Schaaf und Friedhelm Funkel haben „sehr gutes Verhältnis“ - Trainer-Legenden im Fernduell

Der 1. FC Köln geht am Samstag als Vorletzter der Fußball-Bundesliga in das letzte Saisonspiel gegen Absteiger FC Schalke 04, Werder Bremen als Drittletzter in das gegen Borussia Mönchengladbach (15.30 Uhr, DeichStube-Live-Ticker). Beide hoffen auch noch auf den rettenden 15. Platz, den derzeit Arminia Bielefeld (gegen VfB Stuttgart) belegt.

Die Aufstellung von Werder Bremen im Abstiegskampf-Finale gegen Gladbach – so dürfte die Werder-Startelf aussehen!

Grundsätzlich hätten er und Thomas Schaaf ein „sehr, sehr gutes Verhältnis“, sagte Friedhelm Funkel: „Wir sind uns über Jahrzehnte immer wieder begegnet. Er ist ein sehr angenehmer, bescheidener, bodenständiger Mensch. Aber ich müsste lügen, wenn ich ihm viel Erfolg wünsche würde. Das wird er umgekehrt auch nicht machen.“ Funkel, der eigentlich vergangenes Jahr seine Trainer-Karriere für beendet erklärt hatte, hatte im April den Job von Markus Gisdol beim FC übernommen. (dpa/han) Auch interessant: Werders Aufsichtsrats-Boss Marco Bode im Interview: „Ich werde nicht hinwerfen“. Bremen statt New York? Werder Bremen angeblich an Coach Gerhard Struber interessiert.  

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