Einst bildeten Klaus Allofs und Thomas Schaaf gemeinsam ein erfolgreiches Duo beim SV Werder Bremen - jetzt springt Schaaf wieder als Trainer die Bresche und Allofs traut ihm die Rettung des Clubs zu.
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Einst bildeten Klaus Allofs und Thomas Schaaf gemeinsam ein erfolgreiches Duo beim SV Werder Bremen - jetzt springt Schaaf wieder als Trainer die Bresche und Allofs traut ihm die Rettung des Clubs zu.

Nach Kohfeldt-Entlassung

Klaus Allofs traut Thomas Schaaf die Werder-Wende zu: „Er kann den Impuls setzen“

Bremen – Alles, was er sagt, gilt unter Vorbehalt, sagt Klaus Allofs und kann sich ein Lächeln nicht verkneifen. Denn dem ehemaligen Mitstreiter Thomas Schaaf für seine kurze Mission als möglicher Retter des SV Werder Glück zu wünschen, kann das Vorstandsmitglied des Zweitligisten Fortuna Düsseldorf nicht ohne Einschränkung machen. Schließlich gab es am Sonntagmittag, als die Nachricht des Trainerwechsels bei Werder Bremen öffentlich wurde, noch die theoretische Chance, dass sich Werder und die Fortuna in der Relegation treffen können.

„Alles, was ich Thomas wünsche, muss ich deshalb darauf beschränken, dass wir nicht gegeneinander spielen“, erklärt Allofs, der von 1999 bis 2012 als Manager des SV Werder Bremen gearbeitet hatte und den Club in der Zeit gemeinsam mit Thomas Schaaf zu einem international angesehenen Verein entwickelt hatte.

Werder Bremen: Installation von Thomas Schaaf als Werder-Trainer für Klaus Allofs „keine Überraschung“

Dass der SV Werder Bremen sich jetzt einen Spieltag vor Saisonende von Trainer Florian Kohfeldt getrennt und Schaaf als Kurzzeit-Nachfolger installiert hat, ist für Klaus Allofs keine Überraschung. „Ein Schachzug, der zu erwarten war“, meint der 64-Jährige. Ob er für den Klassenerhalt zu spät kommt und gerade noch rechtzeitig, weiß jedoch auch Allofs nicht vorherzusagen: „Ich drücke Thomas natürlich die Daumen, aber die Aufgabe wird kein Selbstläufer. Aber jetzt noch mal einen neuen Impuls zu setzen und die richtigen Stellschrauben zu finden, dazu ist Thomas in der Lage.“

Um mehr könne es so kurz vor Saisonende ohnehin nicht mehr gehen. Allofs: „Es geht nicht mehr um taktische Dinge, sondern darum, eine neue Ansprache zu finden. Siehe das Beispiel Hamburger SV und Horst Hrubesch. Thomas Schaaf muss die Spieler jetzt inhaltlich aus der Sackgasse führen, muss bei ihnen noch mal alles auf null setzen. Das ist das, was ein Trainerwechsel zu diesem Zeitpunkt bewirken kann. Vermutlich hat er auch schon Ansatzpunkte im Kopf, er kennt die Mannschaft ja sehr gut.“ (csa) Auch interessant: Der neue Trainer des SV Werder Bremen wird ein Externer - Edin Terzic und Stefan Leitl im Gespräch!

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