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Thore Jacobsen soll noch ausgeliehen werden.

Kohfeldt: „Es laufen Gespräche“

Jacobsen vor dem Absprung

Bremen - Am Dienstagnachmittag trainierte Thore Jacobsen noch mit den Werder-Profis in Bremen. Doch der 21-Jährige soll und will ausgeliehen werden, wie Coach Florian Kohfeldt berichtet: „Wir haben uns ausgetauscht und sind beide der Meinung, dass eine Ausleihe sinnvoll sein könnte, um Spielpraxis zu sammeln.“

Jacobsen hat erst Ende März seinen ersten Profivertrag bei Werder unterschrieben. Laufzeit: bis 2021. Doch bei den Profis ist für ihn auf der linken Abwehrseite kein Platz. WM-Teilnehmer Ludwig Augustinsson gehört der Stammplatz, Marco Friedl ist der erste Vertreter.

Verbleib in Bremen hätte keinen Sinn

Wohin also mit Jacobsen? „Der neue Trainer ist für mich bei Ausleihen das Wichtigste“, sagt Kohfeldt: „Man muss das Gefühl haben, dass dessen Art von Fußball zu unserer passt. Die Liga spielt dann eine eher untergeordnete Rolle.“ Denkbar sei ein Wechsel in die Zweite, aber auch Dritte Liga in Deutschland oder ins Ausland – am liebsten wohl in die Niederlande. „Es laufen Gespräche im Hintergrund“, sagt Kohfeldt.

Jacobsen war zu Beginn der Vorbereitung viel zum Einsatz gekommen, weil Augustinsson noch im WM-Urlaub weilte. Da wirkte er manchmal noch etwas zu nervös. Im Trainingslager in Grassau änderte sich das, der Außenverteidiger wirkte bissiger und souveräner. Trotzdem macht ein Verbleib in Bremen keinen Sinn. Auf der Tribüne oder bei der U23 in der Regionalliga würde er sich nicht wirklich weiterentwickeln.

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