Tim Steidten war von 2006 bis 2019 für den SV Werder Bremen tätig, ehe er von Bayer Leverkusen abgeworben wurde - jetzt soll der FC Chelsea an dem Manager Sport der „Werkself“ interessiert sein.
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Tim Steidten war von 2006 bis 2019 für den SV Werder Bremen tätig, ehe er von Bayer Leverkusen abgeworben wurde - jetzt soll der FC Chelsea an dem Manager Sport der „Werkself“ interessiert sein.

Premier-League-Verein sucht neuen Sportdirektor

Von Bayer Leverkusen zum FC Chelsea? Ex-Werder-Kaderplaner Steidten ist begehrt

Leverkusen – Gerade erst ist Tim Steidten bei Bayer Leverkusen die Karriereleiter eine Sprosse nach oben gegangen, da gerät der ehemalige Kaderplaner des SV Werder Bremen vor dem Duell mit seinem Ex-Club in den Fokus des internationalen Fußballs: Der FC Chelsea soll ein Auge auf den 43-Jährigen geworfen haben. Nach einem Bericht von „The Athletic“ ist Steidten einer der Kandidaten für den vakanten Posten des Sportdirektors, der in den nächsten Wochen besetzt werden soll.

Tim Steidten gilt in der Branche als „Perlentaucher“, der Talente entdeckt, günstig verpflichtet und damit für hohe Einnahmen beim Weiterverkauf sorgt. Bei Werder Bremen hatte er sich ab 2006 vom Scout im Nachwuchsbereich bis zum Kaderplaner (ab 2016) hochgearbeitet. Gemeinsam mit Ex-Profi Wynton Rufer entdeckte er zum Beispiel Josh Sargent in den USA und lotste ihn nach Bremen. 2019 wurde Steidten selbst zum Wechselobjekt. Bayer Leverkusen warb ihn ab, machte ihn zum Leiter der Scoutingabteilung. Dabei war Steidten zum Beispiel an den Verpflichtungen von Edmond Tapsoba, Amine Adli, Piero Hincapie und Moussa Diaby beteiligt, deren Marktwerte in der Folgezeit in die Höhe schnellten. Nach dem Ausscheiden von Rudi Völler als Geschäftsführer Sport bei Bayer Leverkusen im vergangenen Juni wurde Steidten im Zuge der Umstrukturierung beim Werksclub befördert und ist nun Manager Sport. Völlers Posten übernahm der Ex-Werder-Profi Simon Rolfes.

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Tim Steidten, ehemaliger Kaderplaner bei Werder Bremen, ist derzeit Manager Sport bei Bayer Leverkusen

Zum FC Chelsea hatte Tim Steidten erst vor wenigen Wochen direkten Kontakt: Der ehemalige Kaderplaner von Werder Bremen fädelte die Ausleihe von Callum Hudson-Odoi ein, der bei Bayer Leverkusen sofort gut funktionierte, was wiederum die Londoner beeindruckt haben soll. Die neuen Club-Besitzer - der Russe Roman Abramowitsch musste aufgrund von Sanktionen im Zuge des Ukraine-Kriegs seine Anteile verkaufen - wollen alte Strukturen aufbrechen und eigene Leute installieren. Zuletzt wurde Trainer Thomas Tuchel entlassen und Graham Potter von Brighton & Hove Albion geholt. Neben Steidten soll es noch einige weitere namhafte Kandidaten für den Posten des Sportdirektors geben - zum Beispiel Christoph Freund von RB Salzburg und Luis Campos von Paris St. Germain. (kni) Schon gelesen? Neue Marktwerte für Werder Bremen: Niclas Füllkrug mit dem größten Plus, Niklas Stark büßt mächtig ein!

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