Küsschen für den Lieblingsverein? Toni Kroos sei „eingefleischter Fan“ des SV Werder Bremen, so Klaus Allofs. Der Ex-Manager verrät, warum es mit einem Wechsel des Madrid-Stars trotzdem nie geklappt hat. 
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Küsschen für den Lieblingsverein? Toni Kroos sei „eingefleischter Fan“ des SV Werder Bremen, so Klaus Allofs. Der Ex-Manager verrät, warum es mit einem Wechsel des Madrid-Stars trotzdem nie geklappt hat. 

Der FC Bayern war schneller

Ex-Manager Klaus Allofs verrät: Werder Bremen wollte Toni Kroos verpflichten

Der SV Werder Bremen wollte einst den jungen Toni Kroos verpflichten, doch der FC Bayern München war schneller – das hat Ex-Manager Klaus Allofs im „Bild“-Podcast „Phrasenmäher“ verraten.

Toni Kroos ist 2006 aus der Jugend des FC Hansa Rostock in die U19 des FC Bayern gewechselt – ein Transfer, den Klaus Allofs auch gerne für den SV Werder getätigt hätte, doch die Münchner kamen dem damaligen Bremer Sportchef zuvor. „Ein Spieler, den wir gerne gehabt hätten, war Toni Kroos. Wo wir aber im Prinzip chancenlos waren, weil er eben sehr früh schon Bayern versprochen war und das war relativ klar. Das war schon alles in trockenen Tüchern, er ist ja sehr früh schon den Weg gegangen“, verrät Allofs im „Phrasenmäher“-Podcast der „Bild. Da half es auch nichts, dass Weltmeister Kroos laut Allofs „eingefleischter Werder-Fan“ sei. Toni Kroos ging also mit 16 Jahren zum FC Bayern und eben nicht zum SV Werder Bremen.

Günstige Gelegenheit für blieb aus: Werder Bremen wollte Toni Kroos holen, bekam ihn aber nicht

Und auch in den folgenden Jahren habe sich keine günstige Gelegenheit ergeben, Toni Kroos nach Bremen zu lotsen. „Wir haben uns natürlich das eine oder andere Mal unterhalten. Dann zu hoffen, dass es mal gar nicht mehr läuft, dass dann da der Moment kommt, dass man ihn abgreifen kann und überzeugen kann, zu Werder zu kommen - das ist leider nicht passiert“, so Klaus Allofs. Wohl auch, weil die Karriere von Kroos mit dem Transfer zum FC Bayern so richtig Fahrt aufnahm: Der heute 30-jährige Mittelfeldspieler hat mit den Münchnern dreimal das Double aus Meisterschaft und Pokal-Sieg geholt und 2013 die Champions League gewonnen, ehe er sich 2014 Real Madrid anschloss. Auch in Spanien sammelte Kroos Titel in Beinahe-Endlosschleife: 2017 sicherte er sich mit den „Königlichen“den Titel in der Liga, dreimal feierte der Weltmeister von 2014 den Gewinn der Champions League.

Der SV Werder Bremen hatte sich derweil zumindest den kleinen Bruder von Toni Kroos geschnappt: Felix Kroos kam im Sommer 2010 vom FC Hansa Rostock zu den Grün-Weißen, wo er bis 2016 unter Vertrag stand, bevor er in die Hauptstadt zu Union Berlin gewechselt ist.

Zurück in die Gegenwart: Wie geht es für die Grün-Weißen nach der Coronavirus-Krise weiter? Droht Werder Bremen im Sommer der Ausverkauf?

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