Torsten Frings sorgt sich um seinen Ex-Club Werder Bremen.
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Torsten Frings sorgt sich um seinen Ex-Club Werder Bremen.

Torsten Frings über Werders Abstiegskampf

Angst um Werder - laut Torsten Frings wird es es ein Dauerzustand: „Mehr ist gerade leider nicht drin“

Berlin - Die Zahl ist wie ein Griff ins ganz hohe Legendenregal: 449 Pflichtspiele hat Torsten Frings in seiner Karriere für den SV Werder Bremen bestritten, später arbeitete er sogar unter Viktor Skripnik als Co-Trainer des Bundesliga-Teams.

Logisch also, dass sein Herz den Bremern gehört. Logisch auch, dass sich der 79-fache Nationalspieler, der gerade erst als Trainer des Drittligisten SV Meppen entlassen worden war, große Sorgen um Werder Bremen macht. „Der Verein macht eine schwere Zeit durch“, sagte der 44-Jährige im Interview mit dem Portal „Sportbuzzer“. Und die Zeiten werden schwer bleiben, prophezeit Frings, der allerdings an die Rettung in der laufenden Saison glaubt: „Für mich steht da eine Mannschaft auf dem Platz, die nicht absteigen, aber mit der Qualität immer gegen den Abstieg spielen wird. Mehr ist gerade leider nicht drin.“

Werder Bremen gegen RB Leipzig: Torsten Frings sieht eine Bewährungschance für Florian Kohfeldt

Nach sieben Niederlagen in Serie ist der SV Werder Bremen auf den 14. Tabellenplatz in der Fußball-Bundesliga abgestürzt. Der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsrang beträgt nur noch einen Punkt. Mit Blick auf Florian Kohfeldt und einen möglichen Wechsel auf dem Trainerposten sagte Torsten Frings: „Zuerst einmal müsste man jemanden finden, der es besser macht.“ Chefcoach Florian Kohfeldt hatte zuletzt das Vertrauen ausgesprochen bekommen, allerdings vorerst nur für das DFB-Pokal-Halbfinale gegen RB Leipzig am Freitagabend. Frings sieht darin eine Bewährungschance für Kohfeldt, mit dem er bei Werder Bremen einst ein Co-Trainer-Gespann gebildet und mit dem er gemeinsam den Lehrgang zum Fußball-Lehrer absolviert hatte: „Ich finde, solange das Verhältnis zur Mannschaft intakt ist, sollte man es auch weiter versuchen und ihm das Pokalspiel geben, um zu sehen, ob es eine Reaktion der Mannschaft gibt. (dpa/len)

(Auch interessant: Die Aufstellung des SV Werder Bremen im DFB-Pokal gegen RB Leipzig: Mit Ömer Toprak in der Startelf, aber wohl ohne Milot Rashica)

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