Torsten Frings, neuer Cheftrainer des SV Meppen, will bei der Suche nach Verstärkungen auch auf seine Kontakte zum SV Werder Bremen zurückgreifen.
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Torsten Frings, neuer Cheftrainer des SV Meppen, will bei der Suche nach Verstärkungen auch auf seine Kontakte zum SV Werder Bremen zurückgreifen.

Neuer Meppen-Coach noch ohne gültigen Vertrag

Torsten Frings startet als Meppen-Trainer und hat bei der Spielersuche Werder Bremen im Blick

Meppen - Torsten Frings, ehemaliger Profi von Werder Bremen, hat zwei Wochen nach seiner Verpflichtung als Trainer von Fußball-Drittligist SV Meppen noch keinen unterschriebenen Arbeitsvertrag. „Es hat zeitlich einfach noch nicht gepasst“, sagte der ehemalige Vize-Weltmeister dem „Kicker“.

„Aber das ändert nichts daran, dass man jetzt schon mit der Arbeit beginnt. Wenn ich etwas zusage oder verspreche, dann halte ich es auch ein. Das gilt auch für den SV Meppen. Alte Schule halt, selten, aber es gibt sie tatsächlich noch.“ Torsten Frings, inzwischen 43 Jahre alt, erhält bei den Niedersachsen einen Zweijahresvertrag mit Verlängerungsoption. Zuletzt war der ehemalige Co-Trainer des SV Werder Bremen bis Dezember 2017 als Trainer beim SV Darmstadt 98 in der Zweiten Liga tätig.

Seinen diesjährigen Sommerurlaub konnte Torsten Frings nicht wirklich genießen. „Ich hatte viel auf dem Zettel, habe Gespräche mit Spielern geführt und mehrmals täglich mit Sportvorstand Heiner Beckmann und dem Trainerteam telefoniert. Wir wollen so schnell wie möglich den einen oder anderen Neuzugang präsentieren.“

Torsten Frings will bei möglichen Transfers Kontakte zu Frank Baumann und Werder Bremen nutzen

Allerdings arbeite man beim SV Meppen an Transfers, ohne in Panik zu verfallen. „Wir versuchen, die richtigen Spieler auszusuchen. Entweder junge, die sich entwickeln wollen, oder Spieler, die sich noch einmal beweisen wollen und die hundert Prozent Überzeugung haben, zu uns zu kommen“, sagte Torsten Frings. Mit Geld könne der Club aus dem Emsland keine Spieler locken, wohl aber aber „durch Vertrauen und Wertschätzung, eine geile Atmosphäre im Stadion, ein ruhiges Umfeld, in dem man sich in Ruhe entwickeln kann.“

Dabei würde Frings auch seine Kontakte zu Werder Bremen nutzen, „wenn es Sinn macht“. In Lars Bünning holte der SV Meppen unter der Woche bereits einen Spieler, der eine Bremer Vergangenheit vorzuweisen hat (von 2015 bis 2019) und den Torsten Frings aus seiner Zeit bei den Grün-Weißen bestens kennt. Dass weitere Bremer Talente ins Emsland wechseln, will Frings „nicht ausschließen. Wenn sich etwas ergeben sollte und es für beide Mannschaften Sinn macht, hätte Frank Baumann bestimmt nichts dagegen.“ (dpa/mwi)

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