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Alexander Nouri war am Donnerstag vor dem Nordderby zu Scherzen aufgelegt.

Trainer vor dem Nordderby zu Scherzen aufgelegt

Nouri und der FIFA-Scherz

Bremen - Das Nordderby steht unmittelbar bevor, und sowohl für Werder Bremen als auch für den Hamburger SV ist es angesichts der sportlich angespannten Situation vielleicht noch etwas wichtiger als ohnehin schon.

Es geht um viel für Werder, im Speziellen für Trainer Alexander Nouri, für den es eine ziemlich ungemütliche Länderspielpause werden dürfte, wenn seine Mannschaft auch nach dem siebten Saisonspiel weiter auf den ersten Sieg warten muss. Während der Pressekonferenz vor dem Duell gab sich der 38-Jährige am Donnerstag allerdings mehr als locker - und war sogar zu Scherzen aufgelegt.

Nouri holt sich „Tipps“ von seinem Sohn

Die Runde war fast vorbei, alle sportlichen Fragen gestellt - da meldete sich im Presseraum des Weserstadions doch noch ein Journalist zu Wort. Für den Radiosender „Bremen Next“ wollte er wissen, was Nouri über die Werder-Gesamtstärke im Videospiel „FIFA 18“ denkt, das am Freitag erscheint.

„Werder hat da einen Mannschaftswert von 73, der HSV nur von 69. Samstag wird also ein klares Ding, oder?“, lautete die Frage. Nouri lächelte kurz, fixierte den Mann mit seinem Blick und sagte: „Das ist eigentlich eine Frage für meinen Sohn. Bei der Playstation ist er voll im Thema.“ Schmunzeln in der Runde. Dann legte der Werder-Trainer noch nach.

„Es ist für mich immer ganz entscheidend, dass mein Sohn im Vorfeld unsere Spiele durchspielt und dass wir sie dann genauso nachspielen. Mit allen Defensivstrategien und der Spieleröffnung. Er bereitet das gut vor auf seiner Playsi.“ Auf der Werder-Gehaltsliste stehe Nouri junior zwar noch nicht, aber Sportchef Frank Baumann betonte mit einem Augenzwinkern: „Er kriegt dafür ein höheres Taschengeld von seinem Papa.“

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