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Werder-Trainer Florian Kohfeldt fiebert bei der Handball-WM mit der deutschen Nationalmannschaft mit.

Werder-Coach drückt deutschen Handballern die Daumen

Kohfeldt glaubt an den großen Wurf

Bremen - Am Freitagabend wird Florian Kohfeldt wohl von einer Gewohnheit abweichen – und am Abend vor einem Bundesliga-Spiel nicht mit seinem Trainerteam die Partie der Konkurrenz schauen.

Denn auch den Werder-Coach hat das Handball-Fieber gepackt, da ist der Blick auf das deutsche WM-Halbfinale gegen Norwegen natürlich Pflicht. Hertha gegen Schalke muss wahrscheinlich ohne den Zuschauer Kohfeldt auskommen.

„Handball fasziniert mich. Ich bin auch einer von denen, die Abend für Abend vorm Fernseher sitzen“, berichtet Kohfeldt: „Die Spiele sind unheimlich spannend und intensiv. Es kann jederzeit hin- und herkippen.“ Vergleiche mit dem Fußball hält er allerdings für schwierig. Die beiden Sportarten seien sich schon „ein bisschen fern - sowohl vom konditionellen Profil als auch von der Spielweise“.

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Kohfeldt mit großem Respekt vor den Handballern

Der Respekt vor den Leistungen der deutschen Handballer könnte jedoch kaum größer sein. „Toll, was sie leisten und mit welcher Intensität sie das machen.“ Dabei würden sie auch so schwerwiegende Ausfälle wie von Martin Strobel wegstecken. Der 32-Jährige hatte sich gegen Kroatien das Kreuzband gerissen.

Jetzt geht es im Halbfinale gegen Norwegen. „Ich drücke die Daumen und hoffe, dass der große Wurf gelingt“, sagt Kohfeldt und macht Mut: „Der Eindruck von außen ist, dass sie auf einem sehr guten Weg sind.“

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