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Werder-Trainer Florian Kohfeldt hält nicht viel von der Idee der DFL die Kader am Spieltag aufzustocken.

Keine große Begeisterung

Kohfeldt hält Kader-Erweiterung für unnötig

Bremen - 20 statt wie bisher 18 Profis im Kader für ein Bundesligaspiel – diese Änderung dürfte zur kommenden Saison eingeführt werden, zumindest ist das der Plan der Deutschen Fußball Liga (DFL). Bei Werder hält sich die Begeisterung über die Kader-Erweiterung allerdings in Grenzen, Trainer Florian Kohfeldt hält sie gar für unnötig.

„Ich habe die Pläne zur Kenntnis genommen, aber für mich wäre das nicht notwendig gewesen“, sagte Kohfeldt gestern während der Pressekonferenz vor dem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag, 15.30 Uhr). Werders Trainer ist der Meinung, dass er und seine Kollegen auch mit einem Torhüter sowie sechs Feldspielern auf der Bank auf alle Eventualitäten während eines Spiels reagieren könnten. 

Infrastruktur müsste verändert werden

„In meinen Augen verlagert man mit der Erweiterung nur ein Problem“, sagte Kohfeldt. Im Vorfeld seien vielleicht zwei Spieler weniger enttäuscht, da auch sie in den Kader kommen. Dafür seien dann aber am Spieltag zwei Spieler mehr unzufrieden, weil sie nicht eingewechselt wurden. Freiwillig auf die zwei zusätzlichen Spieler verzichten, was er machen könnte, will Kohfeldt aber nicht: „Das kann ich mir nicht vorstellen.“

Werders Sportchef Frank Baumann ist ebenfalls der Meinung, dass 18 Spieler im Kader ausreichen. Er sieht durch die geplante Erweiterung sogar logistische Probleme auf seinen Verein zukommen. „Wir müssten die Gästekabine vergrößern und für eine breitere Ersatzbank sorgen, was in unserem Stadion gar nicht so einfach ist“, sagte er. Zudem müsse Werder die Pläne der DFL bei der ohnehin geplanten Bestellung eines neuen Mannschaftsbusses berücksichtigen.

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