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Der SV Werder Bremen um Cheftrainer Florian Kohfeldt hat gegen den FC Augsburg die nächste Pleite hinnehmen müssen. 

Werder immer tiefer in der Krise!

Werder-Krise: Baumann stärkt Trainer Kohfeldt den Rücken

Der SV Werder Bremen gerät immer tiefer in die Krise, doch Trainer Florian Kohfeldt steht beim Tabellen-16. der Fußball-Bundesliga nicht zur Debatte.

Das stellte Sportchef Frank Baumann nach der enttäuschenden 1:2-Niederlage des SV Werder Bremen beim FC Augsburg klar. Es war die zweite Pleite im dritten Rückrundenspiel. Von den letzten zehn Partien hat Werder acht verloren und nur zwei gewonnen.

„Es ist normal, dass Medien, Fans und das Umfeld sich Gedanken machen, woran es liegt, dass wir nicht so performen, wie wir performen könnten“, sagte Frank Baumann in einer Medienrunde nach dem Spiel und fügte dann ganz deutlich zum Thema  Florian Kohfeldt an: „Wir haben aber volle Überzeugung in Florian. Es ist bei unserer Verletzungsproblematik schwer, eine Formation und einen Rhythmus zu finden. Florian versucht alles. Sein Plan ist in der ersten Halbzeit komplett aufgegangen. Wir haben keine Zweifel an Florian. Wir werden weiter daran arbeiten, aus dieser Situation herauszukommen.“

Werder Bremen in der Krise: Frank Baumann schützt Florian Kohfeldt

Demnach wird Florian Kohfeldt die Mannschaft des SV Werder Bremen auf das DFB-Pokalspiel am Dienstag gegen Borussia Dortmund vorbereiten und auch beim nächsten Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen Union Berlin betreuen.

„Die Lage ist dramatisch“, gestand Baumann: „Wir haben nie gesagt, dass wir da locker rauskommen. Aber wir müssen jetzt auch liefern, gegen Union Berlin hilft nur ein Sieg.“ Der Mannschaft machte der Sportchef nur bedingt einen Vorwurf. „Die Mannschaft will auf alle Fälle, es liegt nicht am Einsatz oder der Mentalität. Sie rennen, sie tun, sie kämpfen, sie hauen sich rein. Aber wir sind nicht clever genug, nicht mutig genug, haben nicht die Überzeugung in unser Spiel und lassen uns so von unserem Plan abbringen.“ Die Gegentore seien völlig unnötig gewesen. Auch im Spiel nach vorne müsse sich Werder Bremen erheblich steigern: „Das müssen wir schnellstmöglich verändern, sonst wird es schwer, Spiele zu gewinnen.“

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