Ole Werner, Trainer des SV Werder Bremen, hadert mit dem Chaos rund um die letzten Testspiele, war aber mit der Leistung gegen den FC Groningen zufrieden.
+
Ole Werner, Trainer des SV Werder Bremen, hadert mit dem Chaos rund um die letzten Testspiele, war aber mit der Leistung gegen den FC Groningen zufrieden.

Orga-Chaos, aber ein gutes Testspiel

Werder-Trainer Ole Werner hadert nach letzten Testspielen: „Es ist nicht optimal gelaufen“

Bremen – Diese Vorbereitung des SV Werder Bremen wird durchaus in Erinnerung bleiben, was weniger an dem 6:1-Torfestival gegen den FC Groningen lag, sondern vielmehr an den Spielansetzungen. „Das ist in den letzten beiden Wochen nicht optimal gelaufen. Ohne, dass ich jetzt einem von uns einen Vorwurf machen könnte. Diese Spiele mussten einfach ein bisschen wild verlegt werden“, haderte Werder-Coach Ole Werner am Samstagabend und gestand: „Wir hätten die letzten beiden Testspiele sicher gerne in einem Stadion, wenn auch in einem kleinen, ausgetragen.“

Immerhin konnte überhaupt gespielt werden, denn offiziell war die in Delmenhorst angesetzte Partie gegen den FC Groningen auf Anordnung der Behörden abgesagt worden – wegen Sicherheitsbedenken und Personalproblemen bei der Polizei aufgrund anderer Großveranstaltungen. Gleiches galt für die Partie gegen den FC Emmen. Letztlich fanden dann beide Spiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit auf Platz 12 statt – also auf dem Trainingsgelände des SV Werder Bremen am Weserstadion.

Werder Bremen: „Klare Steigerung“ - Ole Werner mit Testspiel gegen FC Groningen sehr zufrieden

Da ist es nicht so leicht, in den Wettkampfmodus zu schalten. Allerdings hatten damit die Gäste aus Groningen ein größeres Problem als Werder Bremen. Am Ende ließen sich die Niederländer regelrecht abschießen. Marvin Ducksch (12., 16., 69. Foulelfmeter), Niclas Füllkrug (51. Foulelfmeter, 55.) und Lee Buchanan (39.) sorgten für ein Torfestival der A-Elf. Vergessen war die etwas holprige Anfangsphase mit dem frühen Rückstand durch Cyril Ngonge (10.). „Ich denke, das war unsere beste Leistung in der Vorbereitung“, meinte Marco Friedl. Auch Ole Werner war abgesehen vom Start „sehr zufrieden. Es war eine klare Steigerung, was das Herausspielen von Chancen betrifft, aber auch die Abläufe mit dem Ball.“ Außerdem seien die individuellen Fehler in der Defensive minimiert worden.

Werder Bremen: Ole Werner macht hinter zähem Test gegen FC Emmen schnell einen Haken

Das zweite Testspiel des SV Werder Bremen mit der B-Elf gegen den FC Emmen war dann ziemlich zäh. Beide Mannschaften taten sich extrem schwer, Torgefahr zu entwickeln, weil immer wieder etwas schief ging. „Da hat man uns angemerkt, dass viele Spieler auf dem Platz standen, für die unsere Abläufe noch neu sind“, erklärte Werner und bedankte sich bei Keeper Michael Zetterer: „Er hat uns ein paar Mal gerettet.“

Das 0:0 passte ganz gut zur tristen Atmosphäre für ein Profispiel auf Platz 12. Doch Ole Werner machte schnell einen Haken hinter diese besonderen Gegebenheiten, die er schon vor einer Woche beim ebenfalls erst abgesagten und dann bei Twente Enschede auf einem Trainingsplatz durchgeführten Test erlebt hatte: „Wir konnten das nicht ändern. In Cottbus werden aber 20 Spieler dabei sein, die genau diese Atmosphäre eines ersten Pokalspiels schon kennen. Deswegen darf das alles keine Ausrede sein.“ (kni)

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare