Mit Maskenpflicht und Abstand: 10.000 Zuschauer durften das Heimspiel von Werder Bremen gegen den Karlsruher SC im Weserstadion verfolgen.
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Mit Maskenpflicht und Abstand: 10.000 Zuschauer durften das Heimspiel von Werder Bremen gegen den Karlsruher SC im Weserstadion verfolgen.

10.000 Werder-Fans im Weserstadion

Comeback der Zuschauer freut Werder-Trainer Ole Werner: „Das macht so viel mehr Spaß“

Bremen – Endlich war wieder Leben in der Bude des SV Werder Bremen: Erstmals seit Ole Werners Debüt beim 4:0 gegen Erzgebirge Aue durften am Samstag wieder Fans live im Wohninvest Weserstadion dabei sein. 10.000 Besucher waren im Heimspiel gegen den Karlsruher SC erlaubt, 5.000 mehr waren noch gegen Aue gekommen. Aber für Werner macht die Zahl nicht den Unterschied, sondern allein die Tatsache, dass beim 2:1-Sieg nicht mehr vor leeren Rängen gespielt werden musste. Mit oder ohne Fans – „das ist schon ein himmelweiter Unterschied“, sagt der Werder-Trainer. Nicht zu überhören dabei die Sehnsucht, dass die Geisterspiele für immer passé sind und „hoffentlich bald noch mehr Zuschauer kommen dürfen“.

Ole Werner kennt das Gefühl eines ausverkauften Weserstadions (Fassungsvermögen 42.100) noch gar nicht. So gesehen war die Partie gegen den KSC am Samstag für ihn nur ein Vorgeschmack auf das, was irgendwann mal kommen wird. Aber auch die Atmosphäre einer nur zu einem Viertel gefüllten Arena hat bei dem 33-Jährigen alle Sensoren erreicht. „Wenn du in der Kabine sitzt und hörst die Fans, hörst die Musik – das macht einfach so viel mehr Spaß“, schwärmt Ole Werner. Und dann erst die Freude nach Toren, der Jubel nach dem Schlusspfiff: „Diese Emotionen mit den Leuten im Stadion zu teilen, ist etwas ganz anderes.“ Er hätte auch sagen können: Erst die Fans machen den Fußball komplett.

Werder Bremen: Trainer Ole Werner freut sich über die Rückkehr der Fans ins Weserstadion

Die 10.000 Fans konnten im Wohninvest Weserstadion am Samstag allerdings nicht für einen Hexenkessel sorgen, die Stimmung war oft – vielleicht auch wegen der Maskenpflicht auf den Rängen – eher gedämpft. Eine Viertelstunde vor Schluss stand es zudem lediglich 1:1-Unentschieden, ehe „Waffe“ Anthony Jung die Siegesserie des SV Werder rettete. Aber am Ende, in der Crunchtime des Spiels gegen den KSC, habe Werder Bremen das bekommen, was Werder brauchte, lobt Ole Werner: „Da wurde uns von den Fans mehr und mehr der Rücken gestärkt, um die Führung zu verteidigen.“ (csa)

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