Am Ende versöhnlich: Florian Kohfeldt, Cheftrainer des SV Werder Bremen,  befürchtet keinen Trainer-Zoff mit Markus Gisdol vom 1. FC Köln.
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Am Ende versöhnlich: Florian Kohfeldt, Cheftrainer des SV Werder Bremen, befürchtet keinen Trainer-Zoff mit Markus Gisdol vom 1. FC Köln.

Droht erneut ein Trainer-Streit?

SV Werder Bremen gegen den 1. FC Köln: Florian Kohfeldt und Markus Gisdol - da war doch was...

Bremen – Florian Kohfeldt würde das Thema Trainer-Zoff am liebsten begraben, aber da muss sich der Coach des SV Werder Bremen nach dem Ärger mit Frankfurts Adi Hütter wohl noch etwas gedulden. Denn der nächste Gegner heißt ausgerechnet 1. FC Köln – und mit dessen Trainer Markus Gisdol ist Kohfeldt in der Hinrunde aneinandergeraten.

„Wir hatten ein kleines Gespräch am Spielfeldrand“, blickt Florian Kohfeldt sehr wohlwollend auf den 6. November zurück. Denn zwischen den beiden Trainern hatte es schon ein paar deutliche Worte gegeben, die in der Stille der Geisterspiele bestens zu hören waren. Alles nicht so schlimm, urteilt der Trainer des SV Werder Bremen heute und fügt noch an: „Nach dem Spiel hat Markus gesagt, dass ich noch ein junger Kollege bin. Mit so etwas kann ich doch super leben, das ist doch vollkommen entspannt. Wir kennen uns nicht überragend gut. Es ist ein ordentliches kollegiales Verhältnis. Ich erwarte überhaupt keine Probleme.“

Werder Bremen gegen den 1. FC Köln: Droht wieder ein Trainer-Streit zwischen Florian Kohfeldt und Markus Gisdol?

Die harsche Kritik von Adi Hütter am Verhalten der Werder-Bank und weiterer Mitarbeiter auf der Tribüne ärgert Florian Kohfeldt aber noch immer. Und so antwortet er auf die Frage, was er aus den Vorkommnissen des Frankfurt-Spiels gelernt habe, durchaus bissig: „Ich stehe zu 100 Prozent hinter meinem Team, hinter meinem Staff und hinter der Art und Weise, wie wir zusammenhalten und Fußball leben. Wir sind nie unfair. Und dementsprechend habe ich vielleicht gelernt, dass die Definition von Niveau an verschiedenen Standorten unterschiedlich ist.“ Ein deutlicher Seitenhieb Richtung Hütter und Co., die gegen Werder Bremen verbal ordentlich ausgeteilt haben sollen.

Kölns Markus Gisdol hat das alles natürlich mitbekommen und seine Lehren daraus gezogen: „Adi Hütter hat gesagt, dass sie den Bremern in die Falle getappt sind. Wenn keine Zuschauer da sind, spielt so etwas eine Rolle. Wir wollen uns zu 100 Prozent auf uns konzentrieren, es soll alles im Rahmen der Möglichkeiten fair bleiben.“ Das wird sich dann am Sonntagnachmittag zeigen. (kni) Auch interessant: Werder Bremen gegen den 1. FC Köln gibt es am Sonntag hier im Live-Ticker der DeichStube! Und: So könnte die Startelf-Aufstellung von Werder Bremen gegen den 1. FC Köln aussehen!

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