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Alexander Nouri ist mit seiner Mannschaft im Trainingslager zufrieden.

Zweiter Test gegen Wolverhampton

Nouri freut sich, dass kaum gejammert wird

Zell am Ziller - Das erste Testspiel des Trainingslagers war für alle Werder-Spieler eines der schlimmsten Erlebnisse ihrer Karriere.

Der Zusammenbruch von Ajax-Profi Abdelhak Nouri auf dem Platz und die Angst um den viele Minuten in Lebensgefahr schwebenden jungen Kollegen – „so etwas stellt alles andere komplett in den Hintergrund“, sagt Werder-Trainer Alexander Nouri. Trotzdem musste er mit seiner Mannschaft natürlich weiter trainieren. Und am Mittwoch wird auch wieder gespielt.

Die zweite Leistungsüberprüfung der Saisonvorbetreitung steht an. Um 18.00 Uhr trifft Werder im Parkstadion in Zell am Ziller auf den englischen Zweitligisten Wolverhampton Wanderers. Das Ziel des Spiels: „Wir wollen zu unserem Rhythmus finden, Spielpraxis sammeln und den Fitnessstand weiterentwickeln“, so Nouri.

Nouri: „Die Jungs ziehen alle voll mit“

Er wird – wie gegen Ajax auch – komplett durchwechseln, so dass nach Möglichkeit alle zur Verfügung stehenden Feldspieler zum Einsatz kommen. „Die Spieler sollten in der Lage sein, 45 Minuten Vollgas zu geben“, meint der Coach, der bislang sehr zufrieden ist mit der Arbeitseinstellung seiner Truppe. Nouri: „Ich kenne das noch aus meiner eigenen Zeit als Spieler. Da wurde viel gejammert.“ Doch aktuell hört er kaum Klagen. „Das hält sich in Grenzen. Die Jungs ziehen alle voll mit.“

Gegen Ajax Amsterdam hatte Werder bis zum Spielabbruch läuferisch schon eine starke Leistung gezeigt, spielerisch in Ansätzen auch. Die Fortsetzung gegen die Wolverhampton Wanderers ist ausdrücklich erwünscht.

Der Werder-Dienstag

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