Florian Kohfeldt, Cheftrainer des SV Werder Bremen. hat einen haargenauen Plan für das Zillertal-Trainingslager seiner Mannschaft aufgestellt.
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Florian Kohfeldt, Cheftrainer des SV Werder Bremen. hat einen haargenauen Plan für das Zillertal-Trainingslager seiner Mannschaft aufgestellt.

So ist der Plan im Trainingslager

Kreativität, Sicherheit und der „Biss“: Für Werder gibt es viel zu tun im Zillertal

Bremen – Florian Kohfeldt muss immer bestens vorbereitet sein. Im Podcast „Phrasenmäher“ hat der Coach des SV Werder Bremen gerade erst verraten, dass er schon bis Ende des Jahres einen Trainingsplan erstellt hat. Und natürlich steht auch das Programm für die zehn Tage in Zell am Ziller schon. Dabei hat Kohfeldt etwas überraschend noch ein drittes Testspiel eingepflegt.

Das übergeordnete Ziel für das Vorbereitungscamp in den Alpen beschreibt Florian Kohfeldt so: „Jeder Spieler sollte eine Grundvorstellung davon haben, was in jeder Spielphase bei uns passiert.“ Daran wurde schon in den ersten Trainingstagen bei Werder Bremen gearbeitet, „im Zillertal gehen wir da noch mehr ins Detail“, berichtet der Coach. 

Die Abläufe: „Wir beginnen mit dem offensiven Spiel, nachdem wir in Bremen die ersten Tage defensiv trainiert haben. Da wird es um die Grundprinzipien gehen: diagonale Kette, gegenläufige Bewegungen, steil-klatsch-tief. Daraus resultierend dann auch das Spiel im letzten Drittel.“ Um die Antwort auf die Frage zu finden, die in der vergangenen Saison oft unbeantwortet blieb: „Wie kommen wir zu Abschlüssen?“ Das könnte also ziemlich unterhaltsam werden.

Werder Bremen will im zweiten Teil des Trainingslagers die Defensive trainieren

Im zweiten Teil des Zillertal-Trainingslagers rückt dann laut Kohfeldt die Defensive wieder in den Fokus, „das Verteidigen in der Ordnung“, wie er es nennt: „Wir haben in der letzten Saison viel zu viele Gegentore kassiert. Die Umschaltphasen, Gegenpressing, Konter – das sind Themen, die am Ende der Vorbereitung noch mal wichtig werden.“

Dazwischen wird getestet. Erst am Mittwoch gegen den Linzer ASK und am Montag darauf gegen den SC Austria Lustenau. „Dazu werden wir ein internes Testspiel machen, um zu sehen: Wo stehen wir jetzt, was ist schon im Kopf, wo können wir noch ansetzen?“, berichtet Kohfeldt.

Werder Bremen im Zillertal: Standards sollen ein Dauerthema sein

Ein Dauerthema sollen die Standards sein - eine Schwäche, die Werder Bremen in der vergangenen Saison viele Punkte gekostet hatte und fast in den Abgrund gerissen hätte. Kriegt Kohfeldt dieses Thema in den Griff? Und wie? „Der Auftrag an die Jungs ist, die Eigenverantwortung bei den Standards zu haben und darauf in jedem Training einen Schwerpunkt zu legen“, erklärt der Coach. Er will nicht alleine für den Umschwung sorgen, alle seien gefordert.

Und da ist da noch das Arbeitsfeld Motivation. Florian Kohfeldt hat bereits lobend vom „Hunger“ im Team gesprochen, vom Willen, in der kommenden Saison ein besseres Gesicht zu zeigen als in der vergangenen. Doch Kohfeldt weiß, dass eine Anfangseuphorie auch abebben kann, wird deshalb immer den „Biss“ im Auge behalten und nachsteuern, wenn es nötig sein sollte. Denn: „Ich glaube nicht, dass man da am ersten Bundesliga-Spieltag einfach den Schalter umlegen kann. Entweder du entwickelst das jetzt oder du hast es nicht. Das ist ein großer Schwerpunkt unserer Vorbereitung.“ (kni) Auch interessant: So kannst du das Testspiel von Werder Bremen gegen Austria Lustenau im Live-Stream schauen.

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