Niklas Stark, Neuzugang des SV Werder Bremen (hier noch für Hertha BSC gegen Gladbach) hat Stärken im Defensiv-Zweikampf, aber Schwächen im Spielaufbau.
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Niklas Stark, Neuzugang des SV Werder Bremen (hier noch für Hertha BSC gegen Gladbach) hat Stärken im Defensiv-Zweikampf, aber Schwächen im Spielaufbau.

Werders Neuer unter der Lupe

Niklas Stark: Seine Stärken, seine Schwächen - Werders Neuzugang in der Transfer-Analyse

Bremen - Es ist ein Transfer, der auch überregional aufmerksam zur Kenntnis genommen wurde: Werder Bremen hat sich die Dienste des erfahrenen Innenverteidigers Niklas Stark (kommt ablösefrei von Hertha BSC) gesichert und damit durchaus ein Zeichen an die Konkurrenz gesetzt - seht her, namhafte Spieler glauben wieder an die sportliche Perspektive, die Werder bieten kann. Stark dürfte in der neuen Bremer Hintermannschaft absolut gesetzt sein. Im Auftrag der DeichStube haben sich die Datenscouting- und Analyse-Experten von CREATEFOOTBALL die Stärken und Schwächen des 27-Jährigen einmal genauer angesehen.

Niklas Stark - seine Stärken

Zweikampfführung in der Defensive, Balleroberung, Antizipation

Niklas Stark - seine Schwächen

Vertikale Spieleröffnung, niedrige Erfolgsrate im Kopfball

Werder Bremen-Neuzugang Niklas Stark in der Analyse: Gut in Defensiv-Zweikämpfen, schwächer im Spielaufbau

Die Analyse zu Niklas Stark

Niklas Stark ist bei Werder Bremen sowohl in der Innenverteidigung als auch im zentral defensiven Mittelfeld einsetzbar. In der abgelaufenen Bundesliga-Saison lief der 27-jährige für Hertha BSC in der Hinrunde vor allem auf der linken Innenverteidigerposition auf, nach der Verpflichtung von Marc-Oliver Kempf in der Winterpause kam er in der Rückrunde dann häufiger als Sechser zum Einsatz. Sein Spielstil kennzeichnet sich durch eine hohe Defensiv-Arbeitsrate. Stark ist sehr erfolgreich in Defensivzweikämpfen (74 Prozent) und erobert viele Bälle (12,4 im Schnitt pro Partie).

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Auch die Antizipation von Pässen des Gegners (6,2 Interceptions, also abgefangene Pässe im Schnitt pro Partie) gehört laut den Experten von CREATEFOOTBALL zu seinen Stärken. Schwächen hat Niklas Stark trotz seiner Größe von 1,90 Meter in der Luft (51 Prozent gewonnene Kopfballduelle) sowie im Spielaufbau. Bei der vertikalen Spieleröffnung bereiten ihm besonders die Genauigkeit seiner progressiven Pässe (Pässe, die den Ball maßgeblich näher zum gegnerischen Tor bringen; 62 Prozent Genauigkeit) und die Zuspiele in das gegnerische Drittel (63 Prozent) Probleme, was unter anderem aber auch an der schwachen Gesamtperformance der Hertha gelegen hat.

Werder Bremen-Neuzugang Niklas Stark kann Ömer Toprak ersetzen - aber nicht in der Luft

Wie passt Niklas Stark zu Werder Bremen?

Niklas Stark könnte Ömer Toprak auf der zentralen Innenverteidiger-Position ersetzen. Mit seinen Stärken kann er diese Position durchaus bekleiden. Bei einem System mit Dreierkette, wie es Werder Bremens Cheftrainer Ole Werner bevorzugt, könnte Stark beispielsweise zwischen Marco Friedl und Neuzugang Amos Pieper agieren. Seine beiden Innenverteidiger-Kollegen dürften dann den vertikalen Spielaufbau weitestgehend übernehmen, sodass Starks mäßige Passqualitäten eher bedingt zum Einsatz kommen würden.

Allerdings fällt auf, dass Stark als möglicher Toprak-Ersatz gerade in der Luft (Toprak gewinnt 66 Prozent seiner Kopfballduelle, Stark nur 51 Prozent) noch deutlich erfolgreicher sein muss – zumal der ebenfalls neuverpflichtete Amos Pieper in diesem Bereich ebenfalls unter dem Bundesliga-Schnitt liegt. (dco)

Transfer-Analyse zu Niklas Stark: Der Neuzugang des SV Werder Bremen bei wichtigen Statistiken im Vergleich zu Ömer Toprak und dem Bundesliga-Durchschnitt.

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