Transfer-News: Der SV Werder Bremen hat Niklas Stark, dessen Vertrag bei Hertha BSC Berlin Ende Juni auslief, von einem Wechsel an die Weser überzeugt.
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Transfer-News: Der SV Werder Bremen hat Niklas Stark, dessen Vertrag bei Hertha BSC Berlin Ende Juni auslief, von einem Wechsel an die Weser überzeugt.

Werder-Transfer-News

Transfer-Coup fix: Werder verpflichtet Innenverteidiger Niklas Stark von Hertha BSC

Bremen - Die Vorzeichen hatten sich in den vergangenen Tagen immer mehr verdichtet - seit Samstagnachmittag ist es nun amtlich: Der SV Werder Bremen hat sich die Dienste von Niklas Stark gesichert. Der erfahrene Innenverteidiger, dessen Vertrag bei Hertha BSC in diesem Sommer ausläuft, wechselt ablösefrei nach Bremen, was für den Bundesliga-Aufsteiger einen echten Transfer-Coup bedeutet.

„Niklas war schon über einen längeren Zeitraum in unserem Blickfeld. Nun hat sich eine Möglichkeit ergeben, ihn von Werder zu überzeugen und ihn an die Weser zu holen“, wird Clemens Fritz als Werders Leiter Profifußball und Scouting in einer Mitteilung des Vereins zitiert. Am Samstag hatte sich der 1,90-Meter-Mann Stark mit Werder Bremen endgültig auf eine gemeinsame Zukunft verständigt. „Mit seinen 200 Bundesliga-Spielen bringt er bereits reichlich Erfahrung mit, die er bei uns einbringen wird“, freut sich Fritz auf die Zusammenarbeit mit Niklas Stark.

Transfer-Coup fix: Niklas Stark wechselt ablösefrei von Hertha BSC zum SV Werder Bremen

Auch Cheftrainer Ole Werner äußert sich wenig überraschend erfreut über den namhaften Abwehrspieler, den er ab der Saison-Vorbereitung in seinem Kader begrüßen kann. „Niklas ist ein robuster und technisch guter Defensivspieler, der in seiner Karriere schon einiges erlebt hat. Er kann uns sicher sofort weiterhelfen. Schön, dass wir ihn von der sportlichen Perspektive bei Werder überzeugen konnten“, betont der 34-jährige Trainer von Werder Bremen.

Der 27-jährige Stark hatte seit 2015 für Hertha BSC gespielt, sich dann aber entschieden, seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht mehr zu verlängern. Dementsprechend hatten den ehemaligen deutschen Nationalspieler (zwei Einsätze) mehrere Vereine auf dem Zettel. Niklas Starks Wahl fiel letztendlich auf Werder Bremen. „Ich hatte sehr gute Gespräche mit den Verantwortlichen bei Werder und sofort ein gutes Gefühl. Ich freue mich, dass ich in Zukunft ein Teil dieses Vereins sein darf und möchte dazu beitragen, dass sich Werder wieder dauerhaft in der Bundesliga etabliert“, sagt er.

Transfer-News: Werder Bremen verpflichtet Niklas Stark - Vertragsverlängerung von Ömer Toprak damit unwahrscheinlich?

Nach Amos Pieper (kommt ablösefrei von Arminia Bielefeld) ist Niklas Stark bereits der zweite Neuzugang bei Werder Bremen für die Innenverteidigung. Beide Profis, so viel ist klar, kommen mit dem Anspruch nach Bremen, Stammspieler zu sein, was eine Vertragsverlängerung von Kapitän und Abwehrchef Ömer Toprak nicht eben wahrscheinlicher wirken lässt. Noch ist die Zukunft des 32-Jährigen offen. (dco)

Weiter mit der ersten Meldung:

Werder Bremen kämpft um Niklas Stark von Hertha BSC - Gladbacher Laszlo Benes bei den Grün-Weißen kein Thema

Bremen – Jetzt wird es ernst: Der SV Werder Bremen möchte unbedingt Niklas Stark von Hertha BSC verpflichten. Nach Informationen der DeichStube kämpfen die Werder-Verantwortlichen intensiv darum, den 27-Jährigen von einem Wechsel an die Weser zu überzeugen. Die „Bild“ hatte zuerst davon berichtet. Kein Thema ist indes ein Transfer von Laszlo Benes. Auf den Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach hatten die Bremer vor längerer Zeit mal ein Auge geworfen, doch das Interesse ist nicht mehr aktuell. 

Ganz anders im Fall Niklas Stark. Der Innenverteidiger steht ganz weit oben auf der Bremer Wunschliste. Nach sieben Jahren bei Hertha BSC Berlin lässt er seinen Vertrag auslaufen und kann ablösefrei gehen. Das macht den ehemaligen Nationalspieler (drei Einsätze) allerdings für viele Clubs interessant. Gleich mehrere Bundesligisten sollen bereits bei Stark angeklopft haben, es gibt auch Interessenten aus dem Ausland. Doch Werder Bremen lässt sich davon offenbar nicht beeindrucken und soll dem Vernehmen nach gute Chancen haben, das Transfer-Rennen zu machen.

Transfers: Werder Bremen kämpft um Niklas Stark von Hertha BSC - Vertrag des Innenverteidigers läuft Ende Juni aus

Wie schon bei Amos Pieper. Den 24-jährigen Innenverteidiger von Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld hätten gerne auch andere Erstligisten verpflichtet, doch der entschied sich letztlich für eine Zukunft bei den Grün-Weißen. Und auch bei Pieper muss Werder Bremen keine Ablöse zahlen. Was durchaus bemerkenswert ist, denn Piepers Marktwert schätzt das Internetportal „Transfermarkt.de“ auf sieben Millionen Euro. Bei Niklas Stark sind es sogar noch 500.000 Euro mehr. Was nicht verwundert, denn er ist ein sehr erfahrener Spieler, hat bereits 200 Mal in der Bundesliga gespielt – erst für den 1. FC Nürnberg, dann für Hertha BSC. 2019 lief es für den U21-Europameister von 2017 so gut, dass ihn Bundestrainer Joachim Löw in die Nationalmannschaft holte und immerhin zwei Mal einsetzte. Seit November 2020 gehörte Stark allerdings nicht mehr zum Kader der DFB-Auswahl.

Bei Hertha BSC Berlin war er dagegen weiterhin eine feste Größe und als Vize-Kapitän auch einer, der sich oft den Medien stellte. Und beim Hauptstadtclub gab es viel Erklärungsbedarf, denn es herrschte sehr viel Unruhe. „Ich habe gute Phasen mitgemacht, ich habe schlechte Phasen mitgemacht. Die letzten zwei, drei Jahre waren echt schwer“, sagte Niklas Stark nach dem 2:0-Sieg in der Relegation beim Hamburger SV, der den Klassenerhalt bedeutete. In der Schlussphase war der Abwehrspieler noch eingewechselt worden und damit direkt am kleinen Berliner Wunder beteiligt gewesen.

Werder Bremen-Transfers: Lazlo Benes von Borussia Mönchengladbach kein Thema beim Bundesliga-Aufsteiger

Schon vor Wochen hatte die Hertha bekannt gegeben, dass Starks Vertrag in Berlin nicht verlängert werde. Sportgeschäftsführer Fredi Bobic berichtete, dass dabei auch „wirtschaftliche Fragen“ entscheidend gewesen seien. Niklas Stark schwieg bislang zu diesem Thema, fand aber dennoch deutliche Worte: „Ich wünsche dem Verein das Beste. Dass ein Fundament geschaffen wird, auf dem man aufbauen kann, und dass Hertha BSC wieder Hertha BSC wird.“

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Er selbst könnte dann bei Werder Bremen den erfolgreichen Wiederaufbau fortsetzen. Ob der 27-Jährige dabei als Nachfolger von Abwehrchef Ömer Toprak eingeplant wird, ist nicht bekannt. Mit dem Kapitän stehen die finalen Gespräche über eine mögliche Vertragsverlängerung noch an. Auch bei Milos Veljkovic, dessen Kontrakt ebenfalls Ende Juni ausläuft, ist die Zukunft unklar. Aktuell hat Werder in Marco Friedl und Amos Pieper nur zwei echte Innenverteidiger unter Vertrag, Niklas Stark könnte aber schon bald dazukommen. (kni)

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