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Jiri Pavlenka von Werder Bremen wird bei den europäischen Topclubs gehandelt.

Das sagt Werder-Manager Frank Baumann

Irres Transfer-Gerücht um Jiri Pavlenka: Wechsel von Werder Bremen in die Premier League?

Bremen – Erst Juventus Turin, nun FC Liverpool: Torwart Jiri Pavlenka von Werder Bremen wird bei den europäischen Topclubs Juventus Turin und FC Liverpool gehandelt. Nach seinen guten Leistungen in den vergangenen beiden Spielzeiten überrascht das nicht wirklich.

Update (2. Juni 2019): Frank Baumann, Sportchef von Werder Bremen, hat nun eine Reihe an Gerüchten um Jiri Pavlenka dementiert. „Es gibt kein Angebot von Juventus oder Liverpool für Jiri Pavlenka“, sagte Baumann gegenüber „Mein Werder“. Der Sportchef hatte zuletzt betont, keinen Stammspieler abgeben zu wollen. Das gilt auch für den Torwart: „Wir planen mit Pavlenka fest für die neue Saison.“

Werder-Bremen-Keeper Jiri Pavlenka ist wegen Rückenproblemen von der Nationalmannschaft abgereist. Sportchef Frank Baumann sieht jedoch keine Gefahr für den Trainingsstart. 

Zur ersten Meldung vom 1. Juni 2019:

Der 27-jährige Jiri Pavlenka, dessen geringer Marktwert bei den Werder-Fans für Diskussionen gesorgt hat,  soll bei beiden Clubs nur als Nummer zwei im Gespräch sein. Da stellt sich natürlich sofort die Frage: Warum sollte sich der tschechische Nationalspieler das antun – und das auch noch ein Jahr vor einer möglichen EM-Teilnahme. Und noch eine Frage: Pavlenka wäre wahrlich kein Schnäppchen - sind Juventus und Liverpool bei aller Finanzkraft wirklich bereit, über 30 Millionen Euro Ablösesumme für einen Ersatzkeeper zu investieren? Außerdem hat Werder-Sportchef Frank Baumann schon mehrfach betont, Jiri Pavlenka nicht ziehen lassen zu wollen – außer vielleicht bei einem unmoralischen Angebot. Der Vertrag des Keepers bei Werder Bremen läuft noch bis 2021.

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Werder Bremen: Jiri Pavlenka und Loris Karius miteinander verrechnen?

Das jüngste Gerücht stammt übrigens aus der Türkei. Dort steht ein gewisser Loris Karius bei Besiktas Istanbul im Tor – ausgeliehen vom FC Liverpool. Werder Bremen soll sich informiert haben, ob der 25-Jährige zu haben ist. Hintergrund der angeblichen Anfrage: Die Bremer suchen Ersatz für Jiri Pavlenka, falls der bei Liverpool anheuert. Da wäre es ja möglich, die beiden Torhüter miteinander zu verrechnen.

Werder Bremen würde neben einer hohen Ablöse gleich auch noch einen neuen Keeper bekommen. Das würde auch Spielraum für weitere Transfers bieten. Und laut den Berichten in türkischen Medien ist Besiktas nicht abgeneigt, das noch ein Jahr laufende Leihgeschäft mit Karius vorzeitig zu beenden. Obwohl der Deutsche fast alle Ligaspiele bestritten hat, ist es nicht die ganz große Liebe zwischen Spieler und Club entstanden.

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Werder Bremen: Wechsel-Szenario um Jiri Pavlenka eher unwahrscheinlich

Loris Karius wäre durchaus ein interessanter Ersatz für Jiri Pavlenka – und er würde bei Werder Bremen auf einen alten Bekannten treffen: Stefanos Kapino. Mit dem Griechen lieferte er sich 2014 in Mainz einen Kampf ums Tor und setzte sich durch. Eine Wiederholung erscheint allerdings unwahrscheinlich. Denn dazu müsste auch Pavlenka mitspielen. Und dessen Aussichten in Liverpool wären hinter Alisson Becker ziemlich düster. Der Club von Trainer Jürgen Klopp hat den 26-jährigen Brasilianer erst vor einem Jahr für die mehr als stolze Ablösesumme von 62 Millionen Euro von AS Rom losgeeist – und Alisson hat mit starken Leistungen ordentlich zurückgezahlt.

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Ein anderes Thema, das die Werder-Fans zur Zeit beschäftigt, ist das Weserstadion. Werder Bremen verkauft die Namensrechte, das Stadion heißt künftig Wohninvest Weserstadion. Damit verdient der Club Millionen. Nur fünf Vereine kassieren mehr als Werder Bremen für verkaufte Stadionnamen. Die Umbenennung zieht viele Reaktionen nach sich. In der DeichStube beurteilen Werder-Experten den Verkauf des Stadionnamens, Manfred Müller etwa sagt: „Mein Traum war die Beck‘s Arena“. Eine weitere Meinung zum Thema kommt vom Stadionsprecher. Arnd Zeigler sagt im Interview mit der DeichStube: „Der Verein ist größer als einzelne Sponsoren.“

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