Transfers: Das 18-jährige Talent Dikeni Salifou wechselt im Sommer vom FC Augsburg zum SV Werder Bremen.
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Transfers: Das 18-jährige Talent Dikeni Salifou wechselt im Sommer vom FC Augsburg zum SV Werder Bremen.

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Sechser Dikeni Salifou wechselt zum SV Werder: Bremen verpflichtet Top-Talent vom FC Augsburg

Bremen – Ob Werder Bremen in der kommenden Saison wieder in der ersten oder doch weiterhin in der zweiten Bundesliga spielt, steht nach wie vor nicht fest. Die Personalplanungen für die neue Serie haben am Osterdeich aber natürlich trotzdem längst begonnen – und sie haben nun zur Verpflichtung des ersten Neuzugangs geführt. Nach Informationen der DeichStube hat sich Werder die Dienste des Toptalents Dikeni Salifou gesichert. Der 18-Jährige defensive Mittelfeldspieler kommt aus dem U19-Bundesligateam des FC Augsburg und ist an der Weser schon ab Sommer fest für Profikader von Cheftrainer Ole Werner eingeplant. Da Salifous Vertrag ausläuft, muss Werder keine Ablöse für ihn zahlen.

Update (14. April 2022): Transfer offiziell bestätigt! Dikeni Salifou wechselt im Sommer zu Werder Bremen!

In den Junioren-Bundesligen hat Dikeni Salifou, der in München geboren wurde, allerdings die togolesische Staatsbürgerschaft besitzt, in den vergangenen Jahren regelmäßig auf sich aufmerksam gemacht, weshalb neben Werder Bremen mehrere Clubs aus der ersten und zweiten Liga an ihm interessiert waren. Der 1,91 Meter große Sechser überzeugt vor allem durch seine Athletik und hohe Geschwindigkeit und ist in der laufenden Bundesliga-Saison regelmäßiger Gast im Profitraining des FC Augsburg. Unter Cheftrainer Markus Weinzierl schaffte es das Talent bereits vier Mal in den Spieltagskader, kam in den Partien gegen Bochum, Köln, Leipzig und Greuther Fürth aber nicht zum Einsatz. Von den grundsätzlichen Qualitäten Salifous, der auch in der Innenverteidigung spielen kann, hatte Weinzierl im Dezember nach dem Bochum-Spiel aber trotzdem öffentlich geschwärmt.

Werder Bremen-Transfer: 18-jähriges Talent Dikeni Salifou wechselt im Sommer vom FC Augsburg zum SVW

„Er war zwar lange verletzt, aber trotzdem mit dabei, weil er es im Training schon sehr gut gemacht hat. Auch physisch ist er schon sehr weit“, erklärte der Coach – und betonte: „Ich habe Hoffnung in den Burschen, ohne es zu hoch zu hängen.“ Kein Wunder also, dass der FC Augsburg den 18-Jährigen, der in dieser Saison mehrere U19-Partien verletzt verpasst hat, unbedingt halten wollte. Am Ende hat Dikeni Salifou der Weg, den ihm Werder Bremen aufgezeigt hat, aber mehr überzeugt.

In Bremen hat er bereits einen langfristigen Profivertrag unterschrieben. Die Perspektive auf einen festen Platz in der ersten Mannschaft – womöglich sogar in der eines Bundesliga-Rückkehrers – hat für Dikeni Salifou bei seiner Entscheidung pro Werder eine ganz wichtige Rolle gespielt. Die Bremer wiederum trauen dem Talent zu, im besten Falle auf Anhieb, andernfalls aber perspektivisch zur Lösung der „Sechser-Problematik“ beitragen zu können. In der aktuellen Saison läuft es im defensiven Mittelfeld mit Christian Groß zwar gut, eine Lösung für die Zukunft ist der Routinier mit seinen 33 Jahren aber eher nicht. Das sieht bei Salifou anders aus. Neben Eigengewächs Ilia Gruev (21) ist er bald das zweite Talent für diese Position, das bei Werder Bremen unter Vertrag steht. Der Salifou-Transfer passt dabei gut in die vom Verein eingeschlagene Richtung, jungen, talentierten Spielern möglichst viel Einsatzzeit zu verschaffen und sie dadurch weiterzuentwickeln.

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Werder Bremen-Transfers: Erster Neuzugang für die kommende Saison steht fest - Dikeni Salifou wechselt zum SVW

Erst kürzlich hatte Werder Bremen auch vor diesem Hintergrund die Verträge mit Felix Agu (22), Romano Schmid (22) und Eren Dinkci (20) langfristig verlängert. Vor allem Schmid und Agu haben in der laufenden Saison schon mehrfach gezeigt, dass in ihnen viel Potenzial steckt. Auch der gebürtige Bremer Dinkci ließ kürzlich mit einem starken Spiel gegen Darmstadt aufhorchen und ist eine spannende Personalie für die Zukunft. Neuzugang Dikeni Salifou soll nun der nächste Spieler sein, der in Bremen diesen Weg einschlägt – und in der kommenden Saison möglichst in der ersten Bundesliga im Werder-Trikot von sich reden macht. (dco/kni)

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