Franco Di Santo (r.) hat Frank Baumann (l.) mangelnden Respekt vorgeworfen, weil dieser offenbar nicht auf dessen Versuche, zu Werder Bremen zurückzukehren, reagiert hatte. Dieser Darstellung widersprach der Werder-Sportchef nun gegenüber der DeichStube.
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Franco Di Santo (r.) hat Frank Baumann (l.) mangelnden Respekt vorgeworfen, weil dieser offenbar nicht auf dessen Versuche, zu Werder Bremen zurückzukehren, reagiert hatte. Dieser Darstellung widersprach der Werder-Sportchef nun gegenüber der DeichStube.

Korb für Franco Di Santo

Keine Rückkehr wegen alter Handy-Nummer? Darum bekam Franco Di Santo keine Antwort von Werder-Sportchef Baumann

Bremen – Nein, einen Anruf von Franco Di Santo hat Frank Baumann in den zurückliegenden Monaten nicht bekommen. Was aber nicht heißt, dass es die Versuche des Argentiniers, sich beim Sportchef des SV Werder Bremen für eine Rückkehr an die Weser anzubieten, nicht gegeben hat.

„Ich glaube einfach, dass Franco noch aus der alten Zeit eine alte Handynummer von mir hatte“, versucht Baumann zu erklären, weshalb es zu keinem direkten Kontakt zwischen ihm und dem Argentinier gekommen ist. Franco Di Santo hatte sich in einem Interview mit der DeichStube beklagt, dass er im vergangenen Jahr mehrfach versucht habe, Frank Baumann zu erreichen, um sich für ein erneutes Engagement bei Werder Bremen zu bewerben. Baumann habe jedoch nie auf seine Anrufe reagiert. Der Stürmer, mittlerweile 32 Jahre alt und beim Atletico Club San Lorenzo in Argentinien unter Vertrag, sprach von mangelndem Respekt und davon, dass man ihm wenigstens hätte sagen können, dass kein Interesse besteht.

Werder Bremen-Rückkehr? Franco Di Santo würde gerne, Frank Baumann will ihn aber nicht

Doch das will Frank Baumann so nicht stehen lassen. Der Werder-Geschäftsführer bestätigt nämlich Di Santos Darstellung, dass der Stürmer, von 2013 bis 2015 für Werder am Ball, über Dritte sein Interesse an Werder bei Werder platziert hat. Aber diesen Dritten sei auch mitgeteilt worden, dass es seitens des Clubs kein Interesse gab, so Baumann. „Franco hat also seine Antwort bekommen“, erklärt der Werder-Geschäftsführer und betont: „Ich schätze Franco sowohl menschlich als auch sportlich. Aber eine Rückkehr zu Werder Bremen war damals kein Thema für uns und ist es auch heute nicht.“ Franco Di Santo hatte erklärt, dass er für Werder auch für weniger Geld und in der 2. Liga spielen würde: „Ich würde es lieben, zu Werder zurückzukehren.“ (csa) Lest auch: Winter-Transfer? Coach Markus Anfang wünscht sich einen Achter für Werder Bremen!

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