Transfers: Der SV Werder Bremen will Johan Mina ins Ausland verleihen - das ist der Plan
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Wie geht es mit Johan Mina weiter? So plant Werder Bremen mit dem Talent.

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Werder Bremen glaubt weiter an Johan Mina - und will das Talent wieder verleihen

Bremen – Das Jahr in Portugal, es sollte Johan Mina reichlich Spielpraxis verschaffen – so lautete zumindest der Plan des SV Werder Bremen im vergangenen Sommer. Längst steht fest, dass er nicht aufgegangen ist. Beim portugiesischen Erstligisten GD Estoril Praia kam der Ecuadorianer ausschließlich in der U23 zum Einsatz – und das nicht mal besonders häufig. Seine Bilanz: Zehn Pflichtspiele von 28 möglichen. Da dürfte es für den 20-Jährigen auch nur ein schwacher Trost gewesen sein, dass er mit der U23 im April die Liga-Meisterschaft gewann. „Wir hätten uns schon gewünscht, dass er mehr Einsatzzeiten bekommt“, sagt Clemens Fritz als Werders Leiter Profifußball gegenüber der DeichStube über Mina, der im Sommer nach Bremen zurückkehren wird – um direkt den nächsten Anlauf per Ausleihe zu nehmen.

„Unser Plan ist, dass er im Sommer nochmal verliehen wird“, erklärt Fritz, der nach wie vor große Stücke auf Johan Mina hält: „Er hat eine super Spielübersicht und eine starke Technik. Wir glauben definitiv weiter an ihn.“ Im Sommer 2020 hatte der SV Werder Bremen den ecuadorianischen Junioren-Nationalspieler von dessen Heimatclub CS Emelec verpflichtet, womit für Mina zwei äußerst komplizierte Jahre begannen. Für die Bremer U19 und U23 fehlte ihm wegen seiner südamerikanischen Herkunft die Spielerlaubnis, aufgrund der Corona-Pandemie ruhte der Spielbetrieb aber ohnehin. Auch in Testspielen der Profis konnte sich der Mittelfeldspieler nicht zeigen, weil er körperlich noch nicht weit genug war. Schließlich hatte Mina wegen Differenzen mit seinem Ex-Club bereits seit 2018 kein Pflichtspiel mehr bestritten.

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Werder Bremen-Transfers: Johan Mina soll wieder verliehen werden

„Als wir ihn geholt haben, galt er als eines der Top-Talente aus Südamerika. Dann ist für ihn einiges unglücklich gelaufen“, sagt Fritz über Johan Mina, der einst bei der U17-Weltmeisterschaft mit starken Leistungen für Aufsehen gesorgt hatte. Diese Bilder dürften dazu beitragen, dass Werder Bremen weiterhin an den Durchbruch des Ecuadorianers glaubt. „Jetzt geht es darum, dass er woanders mehr zum Spielen kommt. Es ist wichtig, dass er den nächsten Schritt macht“, betont Fritz, der mit Minas Berater-Agentur gerade auf der Suche nach einem passenden Club für die nächste Ausleihe ist. Vor dem Wechsel nach Portugal hatte Werder im Sommer 2021 noch Wert darauf gelegt, dass Mina in ein Land kommt, in dem die Sprachbarriere möglichst gering für ihn ist. Das ist jetzt kein Ausschlusskriterium mehr. (dco) Unterdessen soll sich Werder Bremen um einen Transfer von Niklas Stark von Hertha BSC bemühen. Auch interessant: Nächster Transfer? Werder Bremen offenbar heiß auf Lee Buchanan!

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