Justin Njinmah verlängert seinen Vertrag beim SV Werder Bremen und wechselt leihweise zum BVB.
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Justin Njinmah verlängert seinen Vertrag beim SV Werder Bremen und wechselt leihweise zum BVB.

Werder-Transfer-News

Kurios: Für Transfer zum BVB verlängert Justin Njinmah beim SV Werder Bremen

Bremen – 14 Tore und sechs Vorlagen in 18 Spielen – die Bilanz von Justin Njinmah in der Regionalliga Nord ist herausragend. Doch die Belohnung in Form einer Nominierung für das Training der Zweitliga-Profis des SV Werder Bremen ist für den 21-jährigen Angreifer aus der Bremer U 23 bislang ausgeblieben. Und nun macht er offenbar den Abflug: Njinmah steht nach Informationen der DeichStube vor einem Wechsel zu Borussia Dortmund und soll dort für die U 23 in der 3. Liga auf Torejagd gehen. Das Besondere daran: Um den Transfer möglich zu machen, hat der Stürmer einen Profivertrag bei Werder unterschrieben und wird an den BVB ausgeliehen – allerdings mit Kaufoption.

Update vom 5. Januar 2022: Jetzt ist der Transfer perfekt! Justin Njinmah wechselt von Werder Bremen zum BVB!

Er ist im Sommer war Justin Njinmah von der U23 von Holstein Kiel zu Werder Bremen gewechselt – ebenfalls in das Nachwuchsteam. Selbstbewusst hatte er damals angekündigt: „Ich möchte hier den Sprung nach ganz oben schaffen.“ Der pfeilschnelle, aber manchmal auch sehr eigenwillige Angreifer startete tatsächlich voll durch. Neben dem BVB sollen weitere Drittligisten an einer Verpflichtung interessiert sein – darunter auch Waldhof Mannheim und Viktoria Berlin. Das Rennen hat aber wohl der BVB gemacht. Dazu passt: Am Montagabend veröffentlichte er eine Instagram-Story vom Phönixsee in Dortmund.

Justin Njinmah verlängert Vertrag bei Werder Bremen - und wechselt zu Borussia Dortmund

Nach der Verpflichtung von Ole Werner als neuen Werder-Coach war eigentlich erwartet worden, dass Justin Njinmah aufrücken könnte. Beide kennen sich schließlich aus gemeinsamen Zeiten in Kiel. Werner attestierte seinem ehemaligen Spieler auch eine „super Entwicklung”, trotzdem durfte Njinmah bisher nicht bei Werder Bremen unter seinem Ex-Coach ran. Wie schon bei Holstein. „Ich habe Justin in Kiel trainiert. Er war aber leider verletzungsanfällig und konnte deswegen kaum spielen“, so Werner. Als Ersatz für Mittelstürmer Niclas Füllkrug (nach Corona-Infektion in Quarantäne) zog der Coach nun Tim van de Schepop hoch – und eben nicht Njinmah.

Dieser wird jetzt wechseln, wäre aber nicht ohne Ablösesumme aus dem laufenden Vertrag herausgekommen. Also wurde der bisherige Kontrakt dem Vernehmen nach in einen Profivertrag umgewandelt, der eine ablösefreie Ausleihe mit Kaufoption möglich macht. Startet Njinmah auch beim BVB durch, winkt Werder Bremen immerhin eine höhere Ablösesumme als jetzt. Warum der Angreifer nicht bei den eigenen Profis vorspielen durfte, bleibt aber ein Geheimnis. (mwi)

Weiter zur Erstmeldung:

BVB heiß auf Werder Bremen-Talent: Justin Njinmah vor dem Abflug?

Bremen – 14 Tore und sechs Vorlagen in 18 Spielen – die Bilanz von Justin Njinmah in der Regionalliga Nord ist herausragend. Doch die Belohnung in Form einer Nominierung fürs Training der Zweitliga-Profis des SV Werder Bremen ist für den 21-jährigen Angreifer aus der Bremer U23 bislang ausgeblieben. Für Njinmah dürfte das angesichts seiner starken Leistungen ziemlich enttäuschend sein, hatte der gebürtige Hamburger doch bereits bei seinem Wechsel im Sommer von Holstein Kiels U23 an die Weser selbstbewusst angekündigt: „Ich möchte hier den Sprung nach ganz oben schaffen.“ Bei Werder wird ihm dieser Sprung (bislang) aber offenbar nicht zugetraut. Macht der pfeilschnelle Angreifer jetzt im Winter den Abflug?

Nach Informationen der DeichStube sind zahlreiche Drittligisten, darunter Waldhof Mannheim und Viktoria Berlin, stark an Justin Njinmah interessiert. Das Rennen um den in der Offensive variabel einsetzbaren Stürmer des SV Werder Bremen könnte aber ein weitaus klangvollerer Name machen: Borussia Dortmund. Die U23 des BVB spielt als Aufsteiger ebenfalls in der 3. Liga, belegt dort nach 20 Spielen einen starken 7. Tabellenplatz. Das Team von Trainer Enrico Maaßen hat ein Auge auf Njinmah geworfen. Und: Auch Njinmah soll unbedingt zum BVB wollen. Dazu passt: Njinmah postete am Montagabend eine Instagram-Story – vom Phönixsee in Dortmund.

Transfers: Werder Bremen-Talent Justin Njinmah auf dem Sprung zum BVB?

Das Kapitel Werder Bremen und Justin Njinmah könnte also enden, bevor es überhaupt so richtig begonnen hat. Und das, obwohl sich Profitrainer Werner und U23-Stürmer Njinmah aus gemeinsamen Tagen in Kiel kennen. Erst kürzlich hatte der 33-Jährige seinem ehemaligen Spieler auf Nachfrage der DeichStube eine „super Entwicklung” attestiert. Trotzdem durfte Njinmah bisher nicht bei seinem Ex-Coach ran. Das war an der Förde übrigens ähnlich – allerdings aus ganz anderen Gründen. Werner: „Ich habe Justin in Kiel trainiert. Er war aber leider verletzungsanfällig und konnte deswegen kaum spielen.“

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Doch warum Njinmah nun trotz der jüngsten Corona-Erkrankung von Niclas Füllkrug noch immer nicht im Profi-Training vorspielen durfte, erklärt das natürlich nicht. Zumal Tim van de Schepop, Njinmahs kongenialer Sturmpartner aus der U23, in den vergangenen Wochen immer mal wieder unter dem neuen Werder-Coach vorspielen durfte. Gut möglich, dass Justin Njinmah jetzt sein Glück woanders sucht. Wie lange sein Vertrag mit Werder Bremen läuft und ob es womöglich eine Ausstiegsklausel gibt, ist nicht bekannt. (mwi)

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