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Perfekt: Kevin Möhwald wechselt von Werder Bremen zu Union Berlin

Von Björn Knips

Transfer fix: Kevin Möhwald wechselt von Werder Bremen zu Union Berlin.

Bremen – Nun ist es perfekt: Kevin Möhwald verlässt den SV Werder Bremen und wechselt zum 1. FC Union Berlin. Die beiden Clubs haben sich nach Informationen der DeichStube auf einen Transfer geeinigt.

Die Köpenicker zahlen eine Ablösesumme von rund einer Million Euro. Der 28-Jährige hat am späten Nachmittag den Medizincheck erfolgreich absolviert. Sein Vertrag bei Werder Bremen wäre am Ende der Saison ausgelaufen. In dieser Spielzeit hat Kevin Möhwald bislang erst ein Pflichtspiel für Werder absolviert, weil er verletzt oder wegen eines Coronafalls im privaten Umfeld in Quarantäne war.

Werder Bremen-Transfers: Kevin Möhwald wechselt zu Union Berlin

Update (30. August 2021, 20.20 Uhr): Inzwischen haben die Vereine den Transfer bestätigt. „Union Berlin ist in den vergangenen Tagen an uns herangetreten, ob ein Wechsel vorstellbar sei“, erklärt Werder-Sportchef Frank Baumann in einer Vereinsmitteilung. „Kevin wollte den Schritt gerne machen, und für uns stimmen die Rahmenbedingungen ebenfalls. Daher haben wir dem Wechsel zugestimmt.“

Kevin Möhwald erklärt in einer Mitteilung von Union Berlin: „Ich freue mich, auch weiterhin in der Bundesliga spielen zu dürfen. Union ist ein außergewöhnlicher Verein, der in den letzten Jahren gezeigt hat, wie viel Potenzial in ihm steckt. Aus meiner Zeit in Nürnberg kann ich mich noch gut an die Stimmung an der Alten Försterei erinnern und freue mich auf die Aufgabe in Berlin.“ (kni) Auch interessant: Werder Bremen will Mitchell Weiser von Bayer Leverkusen verpflichten!

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Zur letzten Meldung vom 29. August 2021:

Kevin Möhwald vor Wechsel: Werder Bremen und Union Berlin nicht weit auseinander

Bremen – Erst saß er auf der Bank, dann machte er sich warm und schließlich feierte er auch ohne Einsatz mit den Kollegen: Kevin Möhwald war beim 3:0-Sieg des SV Werder Bremen gegen Hansa Rostock eigentlich nicht mal ein Nebendarsteller, dennoch stand er am Sonntag im Blickpunkt.

Der 28-Jährige hat ein Angebot des 1. FC Union Berlin vorliegen – und anders als im Fall Marco Friedl, sind die beiden Clubs bei ihren Vorstellungen über eine Ablösesumme nicht so weit auseinander. „Das kann man so sehen“, sagte Frank Baumann, Sportchef des SV Werder Bremen, ohne Union als Interessenten bestätigen zu wollen. Es habe sich ein Bundesligist gemeldet, mit dem verhandelt werde. Auch bei Union gab man sich zugeknöpft.

Transfer: Als Nachfolger für Kevin Möhwald will Werder Bremen Christian Fassnacht holen

Werder Bremen möchte dem Vernehmen nach über eine Million Euro Ablöse kassieren, Union liegt mit seinem Angebot aber im sechsstelligen Bereich. Die Grün-Weißen würden als Nachfolger von Kevin Möhwald gerne Christian Fassnacht (27) von den Young Boys Bern holen, doch für den Schweizer Nationalspieler steht eine Ablösesumme von fünf Millionen Euro im Raum. Das Werder-Angebot liegt angeblich eine Million darunter. Zudem hat Sportdirektor Christoph Spycher deutlich gemacht, Fassnacht nicht ziehen zu lassen, wenn bis Transferschluss am Dienstag kein adäquater Ersatz zu finden sei – wonach es derzeit nicht aussieht: „Wir werden nie einen Transfer machen kurz vor Schluss, wenn dadurch unsere sportlichen Perspektiven gefährdet sind“, sagte der Manager der Champions-League-Teilnehmers. Schweizer Medien meldeten den Deal deshalb am Sonntag schon als geplatzt. (kni)

Zur letzten Meldung vom 28. August 2021:

Kevin Möhwald darf zu Union Berlin wechseln, wenn Werder Bremen Ersatz findet

Bremen – Noch ist Kevin Möhwald beim SV Werder Bremen, der 28-Jährige absolvierte am Samstagmittag mit den Kollegen das Abschlusstraining für das Heimspiel am Sonntag gegen Hansa Rostock. Doch die Anzeichen verdichten sich, dass der Mittelfeldspieler zum Erstligisten Union Berlin wechseln wird. Nach Informationen der DeichStube ist Werder bereit, Möhwald ziehen zu lassen. Allerdings müssen zwei Voraussetzungen erfüllt sein: 1. eine angemessene Ablösesumme und 2. ein adäquater Ersatz. Daran wird in Bremen aktuell gearbeitet. Eine Entscheidung ist noch nicht gefallen.

Das Onlineportal transfermarkt.de schätzt den Marktwert von Kevin Möhwald auf drei Millionen Euro. So viel wird Union Berlin eher nicht bezahlen wollen, zumal der Vertrag des Noch-Bremers in zehn Monaten ausläuft. Eine Einigung ist dennoch möglich, weil letztlich alle Beteiligten eine Lösung anstreben. Vor allem Möhwald, der zwar gut gelaunt zum Trainingsplatz ging und mit einigen Kollegen scherzte, doch es ist zu hören, dass er sich seit dem Abstieg des SV Werder Bremen und den vielen personellen Veränderungen nicht mehr so wohl fühlt und auch mit Werder-Coach Markus Anfang nicht so gut zurechtkommt.

Werder Bremen-Transfers: Union Berlin macht bei Kevin Möhwald ernst

Neben Union Berlin hatte zuletzt auch Eintracht Frankfurt ein Auge auf den Werder-Profi geworfen. Die Hessen tendieren inzwischen aber zu einer anderen Lösung. Dafür sind zwei englische Clubs aus der Championship, also der 2. Liga, interessiert. Werder Bremen könnte davon profitieren, falls es zu einem Wettbieten um Kevin Möhwald kommt. (kni) Auch interessant: Kaum Spielzeit, aber Werder Bremen gibt Nick Woltemade nicht ab!

Letzte Meldung vom 27. August 2021:

Kevin Möhwald vor Absprung beim SV Werder Bremen: Wechsel nach England oder zu Union Berlin

Es deutet immer mehr darauf hin, dass Kevin Möhwald den SV Werder Bremen noch in diesem Sommer verlassen wird. Dem 28-Jährigen liegen lukrative Angebote aus der Bundesliga, aber auch aus England vor.

Laut „kicker“ beschäftigt sich nach Eintracht Frankfurt auch der 1. FC Union Berlin mit einer Verpflichtung des Mittelfeldspielers von Werder Bremen – als Ersatz für Robert Andrich, der zu Bayer Leverkusen gewechselt ist. Nach Informationen der DeichStube ist das Interesse an Kevin Möhwald aus England allerdings noch konkreter.

Transfer von Kevin Möhwald steht kurz bevor - Wechsel zu Union Berlin oder nach England?

Zwei Clubs aus der englischen Championship, also der 2. Liga, wollen Kevin Möhwald verpflichten. Dessen Vertrag bei Werder Bremen läuft noch bis Sommer. Doch der Ex-Nürnberger ist dem Vernehmen nach dem Abstieg und den personellen Veränderungen nicht mehr so zufrieden bei Werder, denkt intensiv über einen Wechsel nach. Seinen Marktwert schätzt das Onlineportal transfermarkt.de auf drei Millionen Euro. (kni) Lest dazu: Neuzugang Roger Assale - seine „Explosivität“ soll Werder gefährlicher machen!

Zur letzten Meldung vom 26. August 2020:

Verlässt Kevin Möhwald den SV Werder Bremen doch noch? Bei Eintracht Frankfurt auf der Liste

Bremen – Er war als einer der Führungsspieler beim SV Werder Bremen nach dem Abstieg eingeplant, doch bislang spielt Kevin Möhwald nur eine Nebenrolle. Bald könnte der 28-Jährige sogar gar nicht mehr auftauchen. Der Mittelfeldspieler denkt angeblich über einen Wechsel nach. Nach Informationen der DeichStube soll er zudem auf der Liste von Eintracht Frankfurt stehen.

Erstligist Eintracht Frankfurt sucht eine Ergänzung fürs Mittelfeld, weil Kapitän Sebastian Rode wegen einer Knieverletzung mehrere Wochen ausfallen wird. Kevin Möhwald wäre da möglicherweise eine günstige Alternative, weil sein Vertrag bei Werder Bremen nur noch ein Jahr läuft. Das Onlineportal transfermarkt.de schätzt den Marktwert des Bremers zwar auf drei Millionen Euro, die Ablösesumme dürfte aber deutlich niedriger sein.

Werder Bremen-Transfers: Wechselt Kevin Möhwald zu Eintracht Frankfurt?

„Zu 100 Prozent kann man das zwar nie sagen. Aber ich habe auf jeden Fall Bock, bei Werder zu bleiben und den Neuaufbau mit anzukurbeln“, hatte Kevin Möhwald Anfang Juli im Trainingslager in Zell am Ziller eigentlich ein Treuebekenntnis abgegeben. Auf die Nachfrage, was er denn machen würde, wenn ein Erstligist bei ihm anklopfen würde, antwortete der Mittelfeldspieler: „Ich fühle mich in Bremen sehr wohl, und es müsste schon sehr, sehr perfekt sein, dass ich überhaupt ins Schwanken komme.“ Eintracht Frankfurt dürfte so ein Angebot sein, mit den Hessen könnte Möhwald sogar in der Europa League spielen.

Bei Werder Bremen ist seine Situation dagegen überraschend schwierig. Der Ex-Nürnberger galt als heißer Kandidat bei der Wahl zum neuen Kapitän, schaffte es aber nicht einmal in den fünfköpfigen Mannschaftsrat. Bei den Teamkollegen, die unter Trainer Markus Anfang selbst den Kapitän und dessen Vertreter bestimmen durften, besitzt Kevin Möhwald offenbar nicht so ein großes Standing, wie bislang von außen vermutet wurde.

Werder Bremen-Transfers: Kevin Möhwald könnte mit Eintracht Frankfurt in der Europa League spielen

Sportlich läuft es für Kevin Möhwald auch nicht. Beim Saisonauftakt gegen Hannover 96 fehlte er wegen einer freiwilligen Quarantäne nach einem Corona-Fall in seinem privaten Umfeld. Eine Woche später humpelte er in der Nachspielzeit in Düsseldorf nur 13 Minuten nach seiner Einwechslung vom Platz. Die Sprunggelenksverletzung war zwar nicht so schlimm, trotzdem verpasste Möhwald die beiden letzten Spiele. Am Sonntag gegen Rostock soll er wieder dabei sein, wenn er dann noch ein Grün-Weißer ist. Werder Bremen würde ihn wohl bei einem passenden Angebot ziehen lassen, müsste dann aber noch Ersatz besorgen. Die Zeit drängt allerdings, das Transferfenster ist nur noch knapp eine Woche geöffnet. (kni) Auch interessant: Transfer perfekt! Werder verpflichtet Marvin Ducksch von Hannover 96: „Habe nicht lange gezögert“.

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