Arbeiteten erst bei Werder Bremen, dann beim VfL Wolfsburg zusammen: Angreifer Max Kruse (links) und Trainer Florian Kohfeldt.
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Arbeiteten erst bei Werder Bremen, dann beim VfL Wolfsburg zusammen: Angreifer Max Kruse (links) und Trainer Florian Kohfeldt.

Werder dachte an Kruse

Wegen Florian-Kohfeldt-Klausel im Vertrag: SV Werder Bremen prüfte Rückkehr von Max Kruse

Bremen - Der SV Werder Bremen hat sich in diesem Sommer mit einer Rückkehr von Max Kruse beschäftigt. Der 34-jährige Offensivspieler des VfL Wolfsburg, der zuletzt von 2016 bis 2019 an der Weser spielte, hatte sich bei seinem Wechsel von Union Berlin zu den „Wölfen“ eine „Kohfeldt-Klausel“ in den Vertrag schreiben lassen. Das berichtet die „Bild“. Demnach hätte Kruse die Wolfsburger bis Ende Juni für eine niedrige Ablöse verlassen dürfen, wenn Florian Kohfeldt nicht mehr Trainer des Vereins sein sollte. Wolfsburg hatte sich nach dem letzten Bundesliga-Spieltag von Kruses Förderer getrennt, was mehrere Clubs auf den Plan rief - unter anderem auch Werder Bremen.

Doch der Transfer von Max Kruse zu Werder Bremen scheiterte offenbar am zu hohen Gehalt. Beim VfL Wolfsburg soll Kruse ein Jahresgehalt von etwa 3,8 Millionen Euro beziehen, für den Bundesliga-Aufsteiger ist das schlicht nicht zahlbar. Eine Rückkehr an die Weser scheiterte damit nun schon zum zweiten Mal. Bereits 2020 hatte sich der Angreifer trotz großer Bemühungen der Bremer für einen Wechsel zu Union Berlin entschieden.

Werder Bremen prüfte Rückkehr von Max Kruse an die Weser - Transfer scheiterte offenbar am Gehalt

Zwischen 2016 und 2019 sorgte Max Kruse mit seinen Auftritten im Trikot des SV Werder Bremen dafür, dass die Fans wieder von Reisen durch Europa träumten. In den Spielzeiten 2016/17 und 2018/19 verpasste Werder die Teilnahme an der Europa League als Tabellenachter jeweils nur knapp, dazu erreichten die Bremer einmal das DFB-Pokal-Halbfinale (2:3 gegen den FC Bayern). Kruse brachte es in den drei Jahren in 84 Ligaspielen auf 32 Tore und 25 Vorlagen, galt in der Bremer Mannschaft als Starspieler. Doch einen neuen Vertrag unterschrieb er nicht, stattdessen zog es Kruse im Sommer 2019 erst zu Fenerbahce Istanbul, ein halbes Jahr später dann zu Union Berlin und im Januar 2022 schließlich zum VfL Wolfsburg. (nag)

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