Clemens Fritz und Max Kruse spielten einst beim SV Werder Bremen zusammen. Jetzt wechselte Kruse zum VfL Wolfsburg - zur Überraschung seines ehemaligen Teamkollegen.
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Clemens Fritz und Max Kruse spielten einst beim SV Werder Bremen zusammen. Jetzt wechselte Kruse zum VfL Wolfsburg - zur Überraschung seines ehemaligen Teamkollegen.

Kruse-Transfer

Ex-Werder-Kapitän staunt über Ex-Werder-Kapitän: Clemens Fritz von Max Kruses Wechsel zu Florian Kohfeldts VfL Wolfsburg überrascht

Bremen/Wolfsburg - Dieser Transfer war ein echter Hammer – und hat in der Bundesliga und darüber hinaus für reichlich Wirbel gesorgt. Max Kruse, der frühere Kapitän des SV Werder Bremen, spielt künftig nicht mehr für Union Berlin, sondern wieder für den VfL Wolfsburg. Dort, wo er in der Saison 2015/2016 schon einmal unter Vertrag stand. Das Pikante: Eigentlich kämpft der Club aus der Hauptstadt aktuell um die Teilnahme an der Champions League, während die Niedersachsen um Ex-Werder-Coach Florian Kohfeldt den Klassenerhalt meistern müssen.

„Ich habe das relativ nüchtern aufgenommen. Es war aber schon ein bisschen überraschend, als die Nachricht aufgeploppt ist“, gab Clemens Fritz, Werder Bremens Leiter Scouting und Profifußball, zu, als er auf den Wechsel angesprochen wurde. „Bei Union hat Max Kruse wirklich eine starke Saison gespielt, da war nicht unbedingt davon auszugehen, dass er den Verein wechselt. Aber Max hat in seinem Statement ja einiges dazu gesagt, für ihn war das Kapitel VfL Wolfsburg noch nicht abgeschlossen.“

Werder Bremen: Clemens Fritz drückt Max Kruse und Florian Kohfeldt beim VfL Wolfsburg die Daumen

Eine nicht unwesentliche Rolle spielte allerdings auch der Faktor Geld. So sei der Vertrag „langfristig und hoch dotiert“, wie Max Kruse selbst öffentlich machte. Nun sind wirtschaftliche Interessen in diesem Geschäft keine Seltenheit, dass darüber so freimütig gesprochen wird, ist es dagegen schon. „Ich mag Max‘ offene und ehrliche Art“, urteilte Clemens Fritz, der 2016/2017 in seiner letzten Saison als Aktiver noch gemeinsam mit Kruse für Werder Bremen auf dem Platz stand und sich nun nicht in die Reihe der Kritiker stellen wollte, die dem 34-Jährigen Geldgier vorwerfen. Stattdessen sagte er: „Ich wünsche ihm alles Gute, aber auch Florian Kohfeldt – und dass sie gemeinsam einen erfolgreichen Weg gehen.“ So wie es ihnen seinerzeit auch in Bremen ganz gut gelang. (mbü)

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