Kein Transfer trotz Unzufriedenheit? Max Kruse wechselt offenbar nicht vom VfL Wolfsburg zurück zum SV Werder Bremen.
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Kein Transfer trotz Unzufriedenheit? Max Kruse wechselt offenbar nicht vom VfL Wolfsburg zurück zum SV Werder Bremen.

Kein Wechsel zu Werder?

Rückkehr von Max Kruse zum SV Werder Bremen offenbar vom Tisch – Clemens Fritz entschuldigt sich beim VfL Wolfsburg

Bremen/Wolfsburg – Max Kruse und die mögliche Rückkehr zu seinem Ex-Club Werder Bremen: Es ist ein Dauerthema, das nun endgültig beendet zu sein scheint. Wie die „Wolfsburger Allgemeine Zeitung“ (WAZ) berichtet, sei ein Kruse-Transfer zu den Grün-Weißen endgültig vom Tisch. Dem Bericht zufolge habe sich Werders Leiter Profifußball Clemens Fritz sogar persönlich telefonisch bei den Wölfen gemeldet, um sich für seine Äußerungen rund um die Personalie Kruse zu entschuldigen.

Update vom 25. August 2022 (17.30 Uhr): Rückkehr zu Werder Bremen? Schmadtke: Max-Kruse-Abgang aus Wolfsburg „momentan“ kein Thema!

Rückblick: Im Rahmen einer Pressekonferenz der Grün-Weißen hatte Fritz ein pikantes Vertragsdetail, die sogenannte „Kohfeldt-Klausel“, des früheren Werder-Kapitäns beim VfL Wolfsburg bestätigt, was in der Autostadt auf großes Unverständnis gestoßen sei. Nach dieser Klausel hätte Max Kruse die Wolfsburger bis Ende Juni für eine niedrige Ablösesumme verlassen dürfen, weil Florian Kohfeldt nicht mehr Trainer des Vereins war. Kurz darauf mutmaßte Fritz dann zudem öffentlich, dass Kruse den VfL Wolfsburg noch in diesem Sommer verlassen könnte, was bei den Niedersachsen ebenfalls nicht gut ankam.

Transfers: Werder Bremen-Rückkehr von Max Kruse endgültig vom Tisch?!

Zuletzt hatte sich auch Werder-Boss Klaus Filbry am Rande des dramatischen 3:2-Sieges des SV Werder Bremen beim BVB am Samstag zu einer möglichen Kruse-Rückkehr nach Bremen geäußert und im „Sky“-Interview gesagt: „Max Kruse ist Spieler des VfL Wolfsburg, und aktuell sehe ich nicht, dass da irgendwas passieren kann.“

Passieren soll nun aus Wolfsburger Sicht aber sehr wohl etwas: Wie VfL-Boss Jörg Schmadtke verriet, sollen sich alle Beteiligten an einen Runden Tisch setzen, um das Thema Kruse endgültig intern aufzuarbeiten. Schmadtke hatte zuletzt öffentlich eingeräumt, dass die Kommunikation im Fall Kruse nicht optimal gelaufen sei. Der frühere Nationalspieler, der zwischen 2006 und 2009 sowie 2016 und 2019 für den SV Werder Bremen aufgelaufen war, ist in Wolfsburg unter Trainer Niko Kovac nur noch zweite Wahl und mit seiner Joker-Rolle unzufrieden, was er selbst mehrfach öffentlich betont hatte. Endgültig Ruhe einkehren, wird beim Thema Max Kruse vermutlich erst am 1. September um 18 Uhr: Dann schließt das Transferfenster der Fußball-Bundesliga. (mwi)

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