Der SV Werder Bremen darf sich offenbar über Nachzahlungen in Millionen-Höhe für Ex-Spieler wie Kevin Möhwald (von links), Maximilian Eggestein und Ludwig Augustinsson freuen.
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Der SV Werder Bremen darf sich offenbar über Nachzahlungen in Millionen-Höhe für Ex-Spieler wie Kevin Möhwald (von links), Maximilian Eggestein und Ludwig Augustinsson freuen.

Extra-Einnahmen für Werder in Millionen-Höhe

Nächster Geldregen: SV Werder Bremen profitiert millionenschwer von guten Leistungen der Ex-Spieler

Bremen – Der Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga bringt für den SV Werder Bremen nicht nur in sportlicher Hinsicht, sondern auch wirtschaftlich einige Vorteile mit sich. Eine angenehme Finanzspritze gibt es aber auch von anderer Stelle. So spülen einige Spielerverkäufe der jüngeren Vergangenheit dem Verein noch eine Millionensumme in die Kassen. Das berichtet die „Bild“-Zeitung. Demnach darf sich Werder über zusätzliche Einnahmen von rund 3,5 Millionen Euro freuen.

„Wir haben noch eine schöne Summe an Transfer-Nachzahlungen für verschiedene Spieler erhalten“, wird Frank Baumann, Sportchef des SV Werder Bremen, zitiert. „Gemeinsam mit den ausgeliehenen Spielern, bei denen es sicher noch den einen oder anderen Verkauf geben wird, können wir dadurch zum Großteil den Transfererlös abdecken, den wir uns zum Ziel gesetzt haben.“ Im vergangenen Sommer hatten sich die Bremer von Maximilian Eggestein (SC Freiburg), Ludwig Augustinsson (FC Sevilla) oder Kevin Möhwald (Union Berlin) getrennt, in der Vorsaison hatte bereits Davy Klaassen (Ajax Amsterdam) den Club verlassen. Da dieses Quartett seither ziemlich erfolgreich war, profitiert nun auch Werder von vereinbarten Einsatz- und Erfolgsprämien.

Nächster Geldregen für Werder Bremen: Bundesliga-Aufsteiger profitiert millionenschwer von guten Leistungen der Ex-Spieler

Auch diese Einnahmen haben keinen unwesentlichen Einfluss darauf, dass Werder Bremen in diesem Sommer ein wenig anders agieren kann als zuletzt. „Wir müssen auch in diesem Sommer ligaunabhängig einen Transferüberschuss erzielen“, hatte Frank Baumann zwar unlängst gegenüber der DeichStube erklärt, jedoch auch gesagt, dass dieser „bei Weitem nicht so hoch sein muss wie im vergangenen Sommer“. Möglicherweise haben die jetzigen Nachzahlungen diese Vorgabe sogar schon erfüllt.

Und Werder Bremens Sportchef stellt sogar in Aussicht, dass noch weitere Gelder aufs Vereinskonto fließen könnten – nämlich dann, wenn etwa die sportliche Zukunft von Milot Rashica oder Josh Sargent geklärt ist. Die Ex-Bremer stiegen zwar mit Norwich City aus der Premier League ab, bei einem möglichen Weiterverkauf könnte aber auch Werder anteilig profitieren. (mbü)

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