Mitchell Weiser wechselt vorerst nicht von Bayer Leverkusen zum SV Werder Bremen - oder doch?
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Mitchell Weiser wechselt vorerst nicht von Bayer Leverkusen zum SV Werder Bremen - oder doch?

Sitzt Weiser seinen Vertrag ab?

Zukunft offen: Bayer 04 Leverkusen gibt Mitchell Weiser keine Nummer, Tür beim SV Werder Bremen ist nicht zu

Leverkusen/Zell am Ziller – Nach seiner Rückkehr vom SV Werder Bremen zu Bayer Leverkusen wird es dort nun ungemütlich für den Außenverteidiger. Beim Werksclub hat der 28-Jährige nicht mal mehr eine Rückennummer bekommen. Für kurze Zeit wurde er auf der Internetseite des Clubs sogar mit der etwas unglücklichen Nummer 00 geführt. Weiser soll durch diese Nicht-Berücksichtigung noch einmal verdeutlicht werden, dass er in Leverkusen trotz eines Vertrags bis 2023 keine Zukunft hat. Bayer würde ihn ablösefrei ziehen lassen, will aber keine Abfindung zahlen. Die wiederum fordert Weiser, weil er bei Werder deutlich weniger verdienen würde als beim Champions-League-Teilnehmer.

Update (15. Juli 2022): Jetzt könnte es ganz schnell gehen - der Transfer von Mitchell Weiser zu Werder Bremen steht kurz bevor!

Bis Ende Juni hatte Werder Bremen eine Entscheidung von Mitchell Weiser gefordert – und ein „Nein“ bekommen. Deswegen war die Verpflichtung des Leihspielers vom Tisch – vorerst. Sportchef Frank Baumann ließ eine Hintertür offen. Und die ist erst zu, wenn der Aufsteiger eine andere Lösung präsentiert hat. Denn Weiser genießt im Trainerteam und bei der Mannschaft ein hohes Ansehen. Ein Nachfolger ist aktuell nicht in Sicht. Die in der Gerüchteküche aufgetauchten Lukas Klünter (Hertha BSC) und Felix Passlack (Borussia Dortmund) sind kein Thema. Die Baustelle soll aber unbedingt geschlossen werden, weil auf dieser Position eigentlich nur Felix Agu aus dem Werder-Kader in der Bundesliga spielen kann.

Wechselt Mitchell Weiser doch noch von Bayer Leverkusen zu Werder Bremen? „Er weiß, dass er ablösefrei gehen kann“

Gerade in der Rückrunde hat Mitchell Weiser bewiesen, wie wertvoll er auf der rechten Seite sein kann. Diese Leistungssteigerung reichte allerdings nicht, um Bayer Leverkusen zu überzeugen, wieder auf ihn zu bauen. Obwohl die Leverkusener vor vier Jahren eine Ablösesumme von zwölf Millionen Euro für den Ex-Herthaner bezahlt haben, wollen sie ihn nun einfach nur loswerden. „Natürlich hat er hier einen besseren Vertrag, als er vielleicht in Bremen kriegen würde. Aber er weiß, dass er ablösefrei gehen kann. Also muss er sich entscheiden zwischen sportlicher Perspektive und Vertrag absitzen.“, erklärte Rolfes im „Kölner Stadt-Anzeiger“. Beeindruckt hat das Weiser bislang aber nicht. (dpa/kni) Auch interessant: Rechtsverteidiger Herbert Bockhorn hält sich bei Werder Bremen fit - und würde gerne bleiben!
 

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