Werder Bremen-Transfers: Frank Baumann plant nicht, auf dem Transfermarkt im Winter aktiv zu werden.
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Werder Bremen-Transfers: Frank Baumann plant nicht, auf dem Transfermarkt im Winter aktiv zu werden.

Werder finanziell die Hände gebunden

Winter-Transfers: Wie Werder Bremens Sportchef Frank Baumann die Lage einschätzt

Bremen – Das Transferfenster öffnet offiziell erst am 1. Januar, aber Wechsel waren durch die WM-Pause eigentlich schon vorher möglich. So hat der SV Werder Bremen bereits Benjamin Goller an den 1. FC Nürnberg abgegeben. Es gab zwar andernorts noch ein paar weitere Transfers, „aber bis jetzt war es sehr ruhig“, urteilt Werder-Sportchef Frank Baumann im Gespräch mit der DeichStube. Und schmunzelnd fügt er noch an: „Bei Werder wird es auch so bleiben.“

Wohl wissend, dass sich das alles schnell ändern kann – durch Verletzungen oder den Verkauf eines Spielers, wenn das Angebot für alle Beteiligten nicht abzulehnen ist. Da fällt einem natürlich sofort der Name Niclas Füllkrug ein, der seit einem Jahr Tore am Fließband für Werder Bremen produziert – erst in der 2. Liga, dann in der 1. Liga und nun auch bei der WM. „Gerade bei dem einen oder anderen WM-Fahrer kann schon etwas passieren“, glaubt Frank Baumann, um sogleich beim Fall Füllkrug zu betonen: „Da ist es ruhig.“

Transfers bei Werder Bremen: Keine Neuverpflichtungen geplant - was passiert mit Niclas Füllkrug?

Trotz seiner starken Leistungen ist das auch gar nicht verwunderlich. Denn – man mag es kaum glauben – bei den Transfers herrscht eine gewisse Weihnachtspause. „So richtig wird es sich erst im Januar bewegen“, sagt Frank Baumann und schätzt die Gesamtsituation wie folgt ein: „Ich glaube schon, dass von den Transfersummen her mehr passieren wird als in den letzten Jahren. Bei ein, zwei großen Transfers kommen meistens noch Folgetransfers dazu.“

Nicht ausgeschlossen, dass dann auch der SV Werder Bremen auf das Transfer-Karussell gezogen wird. Selbst dürfte der Club aus finanziellen Gründen nicht aktiv werden. Neuverpflichtungen sind nicht geplant, es sei denn, es ergibt sich eine ganz besondere Gelegenheit als Vorgriff auf die neue Saison. Deswegen bleibt es nicht nur wegen Niclas Füllkrug bis zum 31. Januar, dem Ende der Transferperiode, zumindest ein bisschen spannend. (kni)

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