„Es wird einige Neuzugänge geben“ - So plant der SV Werder Bremen um Sportchef Frank Baumann und Trainer Florian Kohfeldt den Transfer-Sommer.
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„Es wird einige Neuzugänge geben“ - So plant der SV Werder Bremen um Sportchef Frank Baumann und Trainer Florian Kohfeldt den Transfer-Sommer.

Umbruch im Sommer beim SVW?

Transfers: Sportchef Frank Baumann verspricht „einige Neuzugänge“ bei Werder Bremen

Bremen – Noch ist der Klassenerhalt nicht perfekt, doch Frank Baumann bastelt schon an der Mannschaft des SV Werder Bremen für die kommende Saison – und das ziemlich intensiv. Dabei stellt der Sportchef sogar einige Neuzugänge in Aussicht, womit aufgrund der finanziell so schwierigen Lage im Zuge der Coronakrise nicht unbedingt zu rechnen war. 

Der von der „Bild“ als Nachfolger von Davy Klaassen ins Spiel gebrachte Abdou Harroui von Sparta Rotterdam ist dabei aber keine heiße Spur. „Ich möchte nach wie vor Namen grundsätzlich nicht kommentieren“, meinte Frank Baumann angesprochen auf das Harroui-Gerücht, fügte dann aber vielsagend an: „Allerdings ist es häufiger so, dass von Beratern über gewisse Kanäle ein mögliches Interesse platziert wird, damit der Spieler mal in den Schlagzeilen ist. Deswegen sollte man nicht auf jedes Gerücht großartig eingehen.“ Demnach dürfte eine Verpflichtung des 23-jährigen Mittelfeldspielers kein Thema sein. Zumal Harroui eine Ablösesumme von etwa fünf Millionen Euro kosten soll, was für Werder Bremen kaum zu stemmen sein wird. Der Bundesligist dürfte sich eher auf ablösefreie Spieler konzentrieren.

Werder Bremen-Transfers: Frank Baumann stellt Neuzugänge in Aussicht

„Wir sind sehr, sehr aktiv unterwegs, was das Sichten und auch die Kontakte zu Beratern betrifft“, gab Baumann einen kleinen Einblick in seine Arbeit. Es gebe einige Ideen, wie sich der Kader verändern könnte. Aber natürlich sei das auch davon abhängig, wer den Club verlässt. Werder Bremen ist aus finanziellen Gründen gezwungen, mindestens einen Leistungsträger zu verkaufen. Als Verkaufskandidat Nummer eins gilt dabei weiterhin Stürmer Milot Rashica. Aber auch Jiri Pavlenka, Ludwig Augustinsson, Marco Friedl oder Maximilian Eggestein könnten bei passenden Angeboten im Sommer weg sein.

„Es ist durchaus möglich, dass wir den einen oder anderen Stammspieler verlieren“, wiederholte Frank Baumann eine altbekannte Aussage. Deshalb sei es gut, dass junge Spieler wie zum Beispiel Felix Agu oder auch Manuel Mbom bewiesen haben, dass sie in der Bundesliga spielen können. Sie werden nachrücken, wenn Stammspieler den SV Werder Bremen verlassen sollten, was bei Theodor Gebre Selassie sogar sehr wahrscheinlich ist. Der Tscheche möchte in seine Heimat zurückkehren.

Transfers: Wie groß wird der Umbruch beim SV Werder Bremen?

Doch Baumann setzt beim neuen Kader nicht nur auf vorhandenes Personal. „Es wird natürlich auch einige Neuzugänge geben. Die können aus dem Kreis der ausgeliehenen Spieler kommen“, sagte der Sportchef und meinte damit gewiss einen Johannes Eggestein, der beim Linzer ASK sehr erfolgreich spielt. „Es wird aber auch komplette Neuzugänge geben“, betonte Baumann. Wie groß der Umbruch beim SV Werder Bremen letztlich ausfallen werde, lasse sich zum aktuellen Zeitpunkt allerdings noch nicht sagen.

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