Könnte den SV Werder Bremen in diesem Sommer doch noch auf Leihbasis verlassen: Nick Woltemade.
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Könnte den SV Werder Bremen in diesem Sommer doch noch auf Leihbasis verlassen: Nick Woltemade.

Werder-Profi soll Spielpraxis bekommen

Gespräche über Leihe: Wechselt Werder-Profi Nick Woltemade jetzt doch noch?

Bremen – Endlich durfte Nick Woltemade mal wieder spielen. Allerdings nur in der Regionalliga Nord für die U23 des SV Werder Bremen. Mehr ist im Moment nicht drin, bei den Profis vertraut Trainer Ole Werner lieber anderen Spielern. Doch trotz dieser klaren Verhältnisse hatte der 20-Jährige zuletzt nur wenig Ambitionen gezeigt, der eigenen Karriere durch ein Leihgeschäft zu einem anderen Verein vielleicht neuen Schwung zu verpassen. Doch das hat sich nun offenbar geändert.

„Wir sind im guten Austausch mit Nick und auch mit seiner Berateragentur“, erklärte Clemens Fritz, Leiter Profifußball von Werder Bremen, auf Nachfrage der DeichStube. „Und da geht es nicht darum, ein Zeichen zu senden oder nicht. Wir sehen einfach, dass eine Leihe für Nick Sinn ergeben würde, wir aber trotzdem an ihn glauben, sein großes Potenzial sehen.“ Soll heißen: Irgendwann, in nicht allzu ferner Zukunft, würden die Verantwortlichen den gebürtigen Bremer schon gern in der eigenen Profi-Mannschaft sehen. Viel mehr möchte Fritz zur Causa Nick Woltemade aber auch nicht sagen. „Es ist schon so viel darüber gesprochen und geschrieben worden, deshalb bitte ich um Verständnis: Wenn wir da etwas zu kommunizieren haben, dann werden wir es auch tun.“

Kaum Aussicht auf Spielzeit: Verlässt Nick Woltemade den SV Werder Bremen in diesem Sommer auf Leihbasis?

Bis dahin hat Nick Woltemade die Chance, ein paar Etagen tiefer Eigenwerbung zu betreiben und Spielpraxis zu bekommen. Zuletzt ist ihm das in der Regionalliga gut gelungen, beim 2:0-Erfolg der U23 gegen die Reserve des FC St. Pauli bereitete er beide Treffer vor. Zunächst köpfte er aus dem Gewühl heraus über die gegnerische Abwehr hinweg zum ersten Torschützen Eren Dinkci, dann legte er bei einem Konter auf Dejan Galjen ab, der zum Endstand einnetzte. Rund 74 Minuten dauerte Woltemades Auftritt – so viel Spielzeit hatte er lange nicht. Bald könnte das wieder häufiger vorkommen. (mbü)

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