Niklas Moisander verlässt Werder Bremen, will aber weiterspielen. Jetzt zieht es den scheidenden Kapitän nach Schweden.
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Niklas Moisander verlässt Werder Bremen, will aber weiterspielen. Jetzt zieht es den scheidenden Kapitän nach Schweden.

Nach Werder-Abschied

Zukunft in Schweden: Scheidender Werder-Kapitän Niklas Moisander will noch nicht aufhören

Bremen – Den Abstieg mit Werder Bremen aus der Bundesliga hat der scheidende Kapitän Niklas Moisander als „größte Enttäuschung meiner Karriere“ bezeichnet – und für den 35-jährigen Finnen ist klar, dass diese Enttäuschung nicht zugleich der Schlusspunkt gewesen sein soll.

Gegenüber den Vereinsmedien hat Niklas Moisander nun ausgeschlossen, dass er seine Laufbahn im Sommer beenden könnte. Zwar nannte der Abwehrspieler noch kein neues sportliches Ziel („Ich war völlig fokussiert auf Werder und habe alles gegeben. Deshalb habe ich mir noch keine Gedanken darüber gemacht, wo ich bald spielen werde“), dafür aber immerhin ein privates: „Ich werde mit meiner Frau und meinen zwei Töchtern nach Schweden ziehen.“ Es sollte also keine allzu große Überraschung sein, wenn Moisander demnächst in der ersten schwedischen Liga aufläuft.

Für Werder Bremen hat der Routinier seit 2016 in insgesamt 142 Pflichtspielen auf dem Platz gestanden. Dabei gelangen ihm drei Tore, drei weitere bereitete er vor. Im Sommer 2019 wurde er zum Kapitän der Mannschaft ernannt. Ein Amt, das er bis zum Schluss innehatte, auch wenn Niklas Moisander in seiner letzten Bremer Saison seinen Stammplatz zwischenzeitlich verlor. Dass der ehemalige finnische Nationalspieler Werder verlässt, hat der Club bereits am Dienstag offiziell bekanntgegeben. (dco) Auch interessant: Geht Werder-Keeper Pavlenka in die Türkei?

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