Niklas Schmidt spielt bei Werder Bremen bislang keine Rolle - doch laut Clemens Fritz, Werders Leiter Profifußball, denkt der Profi nicht an einen Abschied!
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Niklas Schmidt spielt bei Werder Bremen bislang keine Rolle - doch laut Clemens Fritz, Werders Leiter Profifußball, denkt der Profi nicht an einen Abschied!

Kein Wechsel geplant

Niklas Schmidt braucht bei Werder Bremen einmal mehr viel Geduld, denkt aber nicht an Abschied

Bremen - Drei Pflichtspiele hat der SV Werder Bremen in der laufenden Saison bereits absolviert. Niklas Schmidt stand von den insgesamt 270 möglichen Einsatzminuten keine einzige auf dem Platz, womit der 24-Jährige freilich nicht zufrieden sein kann.

Cheftrainer Ole Werner setzt im offensiven Mittelfeld bisher auf andere Akteure, für Niklas Schmidt bleibt da - trotz ordentlicher bis guter Saisonvorbereitung - nur die Rolle des Herausforderers. „Natürlich will auch Niklas seine Einsatzzeiten haben“, sagt Clemens Fritz, Leiter Profifußball bei Werder Bremen, „von daher kann ich es auch verstehen, dass er vielleicht ein Stück weit unzufrieden ist“.

Zumal Schmidt in Leonardo Bittencourt, Jens Stage und Romano Schmid gleich drei Kontrahenten im Kampf um die zwei Achterpositionen vor sich hat. Da dürfte für ihn einmal mehr Geduld gefragt sein, die er offenbar auch in der laufenden Saison bereit ist aufzubringen. Gedanken über einen Abschied aus Bremen noch in diesem Sommer macht sich Niklas Schmidt laut Clemens Fritz jedenfalls nicht. „Nein, da ist nichts besprochen, er ist nicht auf uns zugekommen, und ich gehe auch nicht davon aus, dass es passiert“, erklärte der Ex-Profi von Werder Bremen, der zuvor bereits die Vorzüge Schmidts gelobt hatte: „Wir wissen natürlich um die Gefahr, die Niklas in unser Spiel einbringen kann. Er hat einen wunderbaren rechten Fuß, eine super Spielübersicht und ein gutes Auge.“ Nur gäbe es im offensiven Mittelfeld eben auch einen großen Konkurrenzkampf. 

Werder Bremen: Transfer von Niklas Schmidt? Clemens Fritz glaubt nicht an einen Abgang des Mittelfeldspielers

Clemens Fritz‘ Rat an Schmidt: Aus der Unzufriedenheit Kapital schlagen. „Es kann ja ganz schnell gehen, dass man gefragt ist. Da ist es wichtig, dass jeder Einzelne bereit ist, einzuspringen, Gas zu geben und seinen Ärger in Trainingsleistung umzumünzen.“ Als Lautsprecher, der seine Unzufriedenheit in Kabine und Öffentlichkeit zum Ausdruck bringt, ist Niklas Schmidt ohnehin nicht bekannt. Dafür genießt er es grundsätzlich auch viel zu sehr, es mit seinem Herzensverein Werder in die Bundesliga geschafft zu haben: „Ich bin unglaublich glücklich, dass ich zum Bundesliga-Kader des SV Werder Bremen gehöre. Alles andere mehr nehme ich einfach mit“, hatte Schmidt vor Werders Saisonstart gesagt, allerdings auch unmissverständlich betont: „Natürlich will ich spielen.“ (dco)    

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