Kapitän Ömer Toprak verlässt den SV Werder Bremen. Der Abschied ist logisch und fast zwangsläufig - ein Kommentar.
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Kapitän Ömer Toprak verlässt den SV Werder Bremen. Der Abschied ist logisch und fast zwangsläufig - ein Kommentar.

Werder-Kapitän Toprak verlässt Verein

Kommentar zum Abschied Ömer Topraks vom SV Werder Bremen: Gute Entscheidung für beide Seiten

Ein Kommentar von Daniel Cottäus. Ömer Toprak und Werder Bremen gehen ab sofort getrennte Wege, was sowohl aus Sicht des scheidenden Kapitäns als auch aus Sicht des Vereins eine logische Entscheidung ist.

Ömer Toprak einen üblichen und nicht wie geschehen stark leistungsbezogenen Vertrag für eine weitere Zusammenarbeit anzubieten, wäre für Werder Bremen sportlich und wirtschaftlich viel zu riskant gewesen. Schließlich kann niemand mit Sicherheit sagen, ob sich der 32-Jährige nicht schon bald einmal mehr verletzt und für längere Zeit ausfällt.

Trennung von Werder Bremen und Ömer Toprak war fast zwangsläufig

Seine Bremer Krankenakte mit 52 verpassten Pflichtspielen in drei Jahren spricht da Bände. Zumal das Tempo und damit auch die Belastung in der Bundesliga noch einmal deutlich höher sind, als es im vergangenen Jahr in der 2. Liga der Fall war. Ömer Toprak deshalb als eine Art Mentor-Profi einzuplanen, der nicht mehr zwingend jedes Spiel machen muss, war eine gute Idee des Vereins.

Andererseits ist aber auch Topraks Weg, sich gegen eine Zukunft bei Werder Bremen zu entscheiden, absolut nachvollziehbar. Dass sich der erfahrene Abwehrspieler den sehr wahrscheinlich letzten größeren Vertrag seiner Laufbahn anders vorstellt und sich damit verbunden eine gewichtigere Rolle im Kader wünscht, ist legitim. Am Ende war eine Trennung fast zwangsläufig. (dco) Lies auch: Ömer Topraks emotionales Abschieds-Statement an die Werder-Fans!

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