Philipp Bargfrede soll wieder in U23 des SV Werder Bremen zurückkehren.
+
Philipp Bargfrede soll wieder in U23 des SV Werder Bremen zurückkehren.

Bargfrede als Profi-Backup bei Werder Bremen

Philipp Bargfrede kehrt zu Werder Bremens U23 zurück, aber Baumann lässt eine Hintertür zu den Profis offen

Bremen – Nach dem überraschenden Profi-Comeback für Werder Bremen in der vergangenen Spielzeit ist Routinier Philipp Bargfrede in der kommenden Zweitliga-Saison nicht für die Mission Wiederaufstieg vorgesehen. Das betonte Werder-Sportchef Frank Baumann gegenüber der „Bild“: „Er wird erneut der U23 zugeordnet sein und dort eine wichtige Rolle ausfüllen.“ Allerdings ließ Baumann Bargfrede auch ein Hintertürchen offen: „Dass sich das im Laufe der Saison ändert, will ich aber nicht ausschließen.“

Der gebürtige Zevener wechselte 2004 zum Nachwuchs des SV Werder Bremen. Seitdem spielte Philipp Bargfrede ununterbrochen für die Grün-Weißen. Vor der Abstiegssaison 2020/21 wurde sein Vertrag im Zuge eines personellen Umbruchs erstmals nicht verlängert. Der 32-jährige Bargfrede wurde im Anschluss als erfahrener Mann für die Bremer Regionalliga-Mannschaft verpflichtet. In der Endphase der vergangenen Saison holte ihn Trainer Florian Kohfeldt überraschend in den Profikader zurück. Bargfrede kam je einmal in der Bundesliga und im DFB-Pokal zum Einsatz.

Auch interessant: Die Marktwerte von Werder Bremen stürzen nach dem Abstieg weiter ab!

Philipp Bargfrede hätt Lust auf die 2. Liga mit Werder Bremen - Sportchef Frank Baumann schlägt Angebot aus

Zu Wochenbeginn hatte Philipp Bargfrede gegenüber der „Rotenburger Kreiszeitung“ angeboten, auch nach dem Abstieg in die 2. Liga weiter für die Profis zu spielen: „Wenn Werder auf mich zukommt, würde ich mir das Angebot schon anhören. Ich habe weiterhin große Lust, Fußball zu spielen, bin gesund und fühle mich fit.“ Zu einem erneuten Profi-Comeback wird es nun aber (voraussichtlich) erst einmal nicht kommen. (mwi)

Letzte Meldung vom 8. Juni 2021:

Philipp Bargfrede hätte Lust auf den Neustart mit Werder Bremen in der zweiten Liga: „Ich bin gesund und fühle mich fit“

Das kleine Comeback hatte es schon in der Schlussphase der vergangenen Saison gegeben, kommt es nun in der 2. Liga zum großen, echten Philipp-Bargfrede-Revival bei Werder Bremen?

Der 32-Jährige hat im Gespräch mit der „Rotenburger Kreiszeitung“ angedeutet, dass er sich gerne am Neuanfang nach dem Abstieg beteiligen würde. „Wenn Werder auf mich zukommt, würde ich mir deren Angebot schon anhören“, erklärte Philipp Bargfrede. Eigentlich ist er in Bremen nur noch als erfahrener Spieler in der U23 eingeplant, doch schon vor dem 29. Spieltag der vergangenen Saison hatte der mittlerweile beurlaubte Coach Florian Kohfeldt den Routinier in den Profi-Kader zurückholt. Weil er sich von Bargfrede Ruhe und Routine im Abstiegskampf versprach. Zwar kam es letztlich zu nur einem Einsatz (26 Minuten beim 1:3 bei Union Berlin), und in der 2. Liga ist Werder Bremen trotzdem gelandet, dennoch macht sich Bargfrede seine Gedanken über Einsätze im Unterhaus. „Ich habe weiterhin große Lust, Fußball zu spielen, bin gesund und fühle mich fit“, sagt er.

Bleibt Philipp Bargfrede auch in der 2. Bundesliga Profi des SV Werder Bremen?

Was für Philipp Bargfrede spricht: Er kombiniert die Erfahrung aus 241 Pflichtspielen für Werder Bremen mit dem Gehalt eines Viertliga-Spielers. Auch wenn im Falle des Falles sicherlich noch mal nachverhandelt werden müsste, wäre er gewiss nicht überteuer, was dem Club in der finanziell brisanten aktuellen Lage sehr entgegenkäme. Aber natürlich gibt es auch Faktoren, die gegen ein Dauer-Comeback des defensiven Mittelfeldspielers sprechen. Vor allem seine Verletzungsanfälligkeit würde einen Zukunftsplan mit Bargfrede zum Vabanquespiel machen.

Aber noch ist Werder Bremen mit Trainer Markus Anfang an der Spitze auch gar nicht gezwungen, über das Bremer Urgestein entscheiden zu müssen. Die Kaderplanung läuft gerade erst an, und wenn am Ende eine Vakanz auf der Bargfrede-Position sowie eine Unterversorgung an erfahrenen Spielern bliebe, wäre es immer noch früh genug, sich an ihn zu erinnern. Der Spieler selbst scheint das Ganze mit einer gewissen Entspanntheit zu betrachten. „Der Mix im Kader ist wichtig. Und dann stellt sich unter anderem die Frage, welche Vision hat der Trainer. Stehen dafür die Spieler zur Verfügung und lassen sich die Forderungen überhaupt umsetzen“, wirft Philipp Bargfrede ein. Er wäre jedenfalls bereit und stünde zur Verfügung. (csa) Auch interessant: Erster Neuzugang - Werder Bremen steht offenbar vor der Verpflichtung von Anthony Jung von Bröndby Kopenhagen!

Alle Werder Transfer News gibt es hier!

Auch interessant

Neu und nur in der DeichStube!

DIE DEICHSTUBE ALS KOSTENLOSE APP

Die DeichStube gibt es jetzt auch als kostenlose App. Einfach downloaden!

Kommentare