Werder-Transfers

Werder-Trainer Werner erklärt: Das ist der Plan mit Neuzugang Dikeni Salifou

Bremen – Er ist der erste Zugang des SV Werder Bremen für die neue Saison und damit durchaus etwas Besonderes. Doch der Name Dikeni Salifou dürfte wirklich nur absoluten Fußball-Experten ein Begriff sein, denn Salifou ist gerade mal 18 Jahre alt, spielte bislang nur in der Jugend des FC Augsburg. Doch sein künftiger Trainer Ole Werner hat eine hohe Meinung von dem Mittelfeldspieler und beschreibt den möglichen Weg von Salifou bei Werder.

„Er ist ein sehr talentierter Spieler, ein sehr gerader, klarer Typ. Er bringt eine gute Physis und ein gutes Spielverständnis mit“, urteilt der Coach des SV Werder Bremen über Neuzugang Dikeni Salifou und fügt noch vielversprechend an: „In seinen jungen Jahren hat er schon wahnsinnig viel für so eine zentrale defensive Rolle.“

Werder Bremen-Transfers: Neuzugang Dikeni Salifou Lösung in der langen Sechser-Suche?

Dikeni Salifou ist ein klassischer Sechser – eine ganz spezielle Position bei Werder Bremen. Gefühlt sucht der Club seit Jahren den richtigen Mann für den Platz vor der Abwehr. Lange Zeit war das Philipp Bargfrede, doch der wurde immer wieder durch Verletzungen gestoppt und lässt seine Karriere nun in der U23 ausklingen. Zwischenzeitlich übernahm der Ex-Dortmunder Nuri Sahin diesen Job, wirkte im Herbst seiner langen Karriere aber oft nicht mehr schnell und frisch genug für diesen anspruchsvollen Posten. In der 2. Liga hat sich zwar Christian Groß zu einer sehr guten Besetzung gemausert, aber der ist auch schon 33. Für ihn musste Ilia Gruev auf die Bank. Der 21-Jährige hatte sich Hoffnungen gemacht, in dieser Saison Stammspieler zu werden, zeigte bei seinen Einsätzen auch keine schlechten Leistungen, aber eben auch keine konstant guten.

Werder Bremen-Transfers: Neuzugang Dikeni Salifou soll direkt Teil des Profi-Kaders sein

Im Sommer kommt nun in Dikeni Salifou neue Konkurrenz – eine ziemlich große sogar. Der Augsburger misst immerhin 1,91 Meter. „Er hatte aber noch nicht so viele Einsatzzeiten im Herren-Bereich“, redet Werner den Neuzugang dann ganz bewusst auch etwas klein. Die Erwartungshaltung an den Kapitän der U19 des FC Augsburg sollte dann auch nicht zu groß sein. Beim FCA trainierte der gebürtige Münchner, der auch die togolesische Staatsbürgerschaft besitzt, schon regelmäßig bei den Profis mit und saß immerhin bei vier Bundesligaspielen auf der Bank.

„Er wird Teil unserer Mannschaft sein. Dann wird man sehen, ob es für den Kader oder vielleicht für mehr reicht. Vielleicht sammelt er auch mal in der zweiten Mannschaft Spielpraxis“, erklärt Werner seinen Plan mit Dikeni Salifou und ergänzt noch mit einem Lächeln im Gesicht: „Wir freuen uns, dass er sich für uns entschieden hat.“ Der FCA hätte das Talent auch gerne behalten. Doch Salifou wollte seinen im Sommer auslaufenden Vertrag nicht verlängern und entschied sich für einen Wechsel zu Werder Bremen. (kni)

Rubriklistenbild: © IMAGO / Krieger

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