Roger Assalé kommt beim SV Werder Bremen nicht zum Zug - wie geht es mit dem Sommer-Neuzugang weiter?
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Roger Assalé kommt beim SV Werder Bremen nicht zum Zug - wie geht es mit dem Sommer-Neuzugang weiter?

Werder-Transfer-News

Roger Assalé nicht mal mehr im Kader des SV Werder - wie geht es mit dem Sommer-Neuzugang nun weiter?

Bremen – Dass sich im Team des SV Werder Bremen während der kurzen Winterpause viel verändern würde, war nicht zu erwarten. Für Neuzugänge fehlt das Kleingeld, für personelle Experimente die Zeit. Und so schickte Trainer Ole Werner am vergangenen Samstag gegen Fortuna Düsseldorf zu vierten Mal in Folge exakt die gleiche Startelf aufs Feld. Selbst der 20er-Kader blieb gegenüber dem Spiel fünf Tage vor Weihnachten beinahe identisch. Einzige Veränderung: Roger Assalé bekam von Werner kein Spieltagsticket. Erstmals in der laufenden Saison wurde der Leihspieler nicht berücksichtigt.

Ein Tiefpunkt für den 28-jährigen Roger Assalé, der bei Werder Bremen ohnehin noch überhaupt nicht angekommen ist. Dennoch wollen die Bremer das bis Saisonende befristete Leihgeschäft durchziehen, eine vorzeitige Rückkehr des Angreifers zu seinem Stammverein Dijon FCO aus der zweiten französischen Liga ist laut Sportchef Frank Baumann kein Thema. Vor dem Heimspiel von Werder Bremen gegen den FC Ingolstadt wurde Roger Assalé nun von Trainer Ole Werner aus dem Kader gestrichen.

Nach Kader-Rauswurf: Wie geht es mit Roger Assalé beim SV Werder Bremen weiter?

Roger Assalé nicht mal mehr im Kader von Werder Bremen - Transfer aber kein Thema

„Ich gehe nicht davon aus, dass in diese Richtung etwas passiert“, sagt der 46-Jährige über einen Wechsel Assalés noch in der aktuellen Transferperiode. Dabei hat Werder Bremen – Stand jetzt – keine Verwendung für den Mann von der Elfenbeinküste. Immerhin: Am Einsatz liegt es nicht. „Vom Engagement her ist alles gut“, sagt Ole Werner. „Ich kann nicht sagen, dass er sich hängen lässt – in keiner Weise. Wenn du aber Leute hast, die auf dieser Position funktionieren und harmonieren oder sich eine andere Reihe in Testspielen empfiehlt, dann triffst du eben solch eine Entscheidung.“ Eine derartige Erklärung ist zwar sachlich-nüchtern gemeint, Würze bekommt sie aber, wenn man sich anschaut, wer in der Offensive vor Roger Assalé steht. Niklas Schmidt (23), Eren Dinkci (20) und Oscar Schönfelder (20) werden intern alle besser bewertet als der Mann, den Baumann als Hoffnungsträger aus Frankreich geholt hatte.

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„Aktuell ist unsere personelle Situation eben sehr gut“, sagt Frank Baumann, bis auf Abed Nankishi sind alle dabei. Konsequenz: Roger Assalé, der bislang in sechs Kurzeinsätzen lediglich 117 Spielminuten gesammelt hat und dabei torlos blieb, fällt aus dem Kader. Trotz dieser entmutigenden Zahlen sagt Baumann, was er als Verantwortlicher sagen muss: „Wir brauchen alle Spieler, dazu zählt auch Roger.“ (csa/kni) So seht Ihr das Zweitliga-Spiel von Werder Bremen gegen den SC Paderborn live im TV und im Live-Stream!

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