Die Tür bei Werder Bremen ist für Mitchell Weiser weiterhin offen, aber der Club wird nicht auf den aussortierten Profi von Bayer Leverkusen warten.
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Die Tür bei Werder Bremen ist für Mitchell Weiser weiterhin offen, aber der Club wird nicht auf den aussortierten Profi von Bayer Leverkusen warten.

Werder sucht weiter Rechtsverteidiger

Rückkehr von Mitchell Weiser noch möglich, aber Werder Bremen wartet nicht auf den Leverkusen-Profi

Bremen – Kaum ein Tag vergeht, an dem der Name Mitchell Weiser rund um den SV Werder Bremen nicht heiß diskutiert wird: Kommt er zurück oder sitzt er womöglich seinen Vertrag bei Bayer Leverkusen aus? Am Mittwoch hat sich Werders Leiter Profifußball und Scouting Clemens Fritz erneut zur Personalie Weiser geäußert.

Update (15. Juli 2022): Jetzt könnte es ganz schnell gehen - der Transfer von Mitchell Weiser zu Werder Bremen steht kurz bevor!

„Bei Mitch gibt es keine neue Situation. Es geht ums Finanzielle. Er hat einen sehr guten Vertrag in Leverkusen, und es ist schwierig, eine Einigung zu finden“, erklärte der 41-Jährige zum Fall Mitchell Weiser und betonte: „Wir werden nicht auf ihn warten. Für uns ist es wichtig, eine Lösung zu finden.“ Werder Bremen will sich auf der Rechtsverteidiger-Position zwingend verstärken. Bislang ist dort nur Felix Agu eingeplant.

Ganz vom Tisch sei eine Rückkehr von Mitchell Weiser zu Werder Bremen aber nicht: „Aktuell ist es noch möglich. Noch ist kein neuer Rechtsverteidiger da, aber es ist schon so, dass wir uns intensiv darum bemühen, einen zu finden“, erklärte Fritz.

Werder Bremen sucht Rechtsverteidiger: Tür für Mitchell Weiser offen, für Herbert Bockhorn eher nicht

Zur Erinnerung: Bei Bayer Leverkusen verdient Mitchell Weiser in seinem letzten Vertragsjahr kolportierte 3,6 Millionen Euro. Der Verein will ihn daher unbedingt von der Gehaltsliste streichen, würde den Rechtsverteidiger sogar ablösefrei ziehen lassen. Doch Weiser besteht darauf, eine Abfindung zu erhalten. Bayer 04 weigert sich bislang allerdings konsequent, Weisers Forderung zu erfüllen und erhöht nun den Druck auf den Spieler. Auf der Vereinshomepage wurde der 28-Jährige zwischenzeitlich demonstrativ mit der Rückennummer 00 geführt. Der „kicker“ hatte zudem berichtet, dass Weiser am Donnerstag nicht mit ins Trainingslager der Werkself nach Zell am See/Kaprun reisen dürfe.

Eine durchaus naheliegende Alternative zu Mitchell Weiser hätte der Ex-Bochumer Herbert Bockhorn sein können. Dieser hatte es in der vergangenen Saison auf immerhin 18 Bundesliga-Spiele für den VfL gebracht. Nun ist der 27-Jährige seit dem 1. Juli vereinslos und hält sich seit Wochenbeginn in der U23 von Werder Bremen fit. Also die Mannschaft, für die er bis vor sieben Jahren selbst die Schuhe geschnürt hatte. Allerdings ist der Ex-Bremer wohl kein Kandidat für den SV Werder. Auf Nachfrage wollte sich Clemens Fritz nicht zur Personalie Bockhorn äußern. (mwi)

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