Fritz mit Werder-Kader zufrieden

„Großes Vertrauen in unseren Kader“: Werder Bremen plant aktuell keine Winter-Transfers

Bremen — Vier Spiele sind es noch, bis der SV Werder Bremen sich bereits Mitte November in eine lange Winterpause verabschiedet. Aus den verbleibenden Partien gegen Hertha BSC, Schalke 04, den FC Bayern und RB Leipzig wollen die Grün-Weißen nach zuletzt drei Niederlagen in Serie natürlich möglichst viele Punkte mitnehmen. Dabei hat das letzte Spiel in Freiburg (0:2) aber auch gezeigt, dass es bei Werder personell ganz schön eng werden kann, wenn einige Leistungsträger krank, gesperrt oder verletzt ausfallen.

Im Breisgau mussten es dann plötzlich Spieler wie der erst 17-jährige Fabio Chiarodia oder der lange verletzte Eren Dinkci richten. Für Clemens Fritz, Leiter Profifußball bei Werder Bremen, hat das allerdings nichts mit einem zu dünn besetzten Kader zu tun, sondern vielmehr damit, dass wohl jeder Bundesliga-Club bei derart vielen kurzfristigen Ausfällen personell in Schwierigkeiten geraten würde. „Wenn man jetzt bei Borussia Dortmund einen Nico Schlotterbeck, Niklas Süle und einen Mats Hummels herausnimmt, dann wird es bei denen in der Defensive auch sehr eng und überschaubar“, zog der 41-Jährige während einer Medienrunde am Dienstag einen Vergleich zum BVB auf eine Nachfrage zum möglicherweise zu dünn besetzten Bremer Kader.

Und Clemens Fritz ergänzte: „Es war nun einmal so, dass uns am Wochenende fünf Spieler kurzfristig weggebrochen sind. Ich glaube, da bekommt einfach jede Mannschaft Probleme.“ Gemeint waren Milos Veljkovic (muskuläre Probleme), Niklas Stark (Fußprellung), Niklas Schmidt und Christian Groß (beide krank) sowie Leonardo Bittencourt, der ebenfalls aufgrund der Nachwehen eines Infekts noch am Spieltag wegbrach. Immerhin scheinen nun für Werder Bremens anstehendes Heimspiel gegen Hertha BSC (Freitag, 20.30 Uhr im DeichStube-Liveticker) fast alle Spieler wieder zurückzukehren. Nur hinter einem Veljkovic-Einsatz, der am Dienstag lediglich individuell trainieren konnte, steht noch ein größeres Fragezeichen.

Clemens Fritz zufrieden mit dem Kader von Werder Bremen: „Jungs haben bis hierher bewiesen, dass sie eine gute Qualität haben“

Ansonsten hätte Werder Bremens Trainer Ole Werner mit Ausnahme der weiter fehlenden Nicolai Rapp (muskuläre Probleme), Manuel Mbom (Reha nach Achillessehnenriss) und Marco Friedl (Rot-Sperre) wieder einige Optionen mehr zur Verfügung, was Clemens Fritz wiederum zum Anlass nimmt, um seine Zufriedenheit mit der Breite und Güteklasse des aktuellen Kaders zu betonen: „Grundsätzlich ist es so, dass wir großes Vertrauen haben in unseren Kader. Die Jungs haben es auch bis hierher bewiesen, dass wir einen guten Zusammenhalt und eine gute Qualität in der Mannschaft haben.“ Erst nach den vier Spielen bis zur Winterpause wollen sich die Verantwortlichen des SV Werder Bremen zusammensetzen, um die Hinrunde gemeinsam aufzuarbeiten. Auch, um zu schauen, ob möglicherweise doch Transfers in Frage kommen. Wonach es laut Fritz derzeit aber nicht aussieht: „Aktuell ist es nicht geplant, dass wir im Winter aktiv werden, weil wir großes Vertrauen in unseren Kader haben.“ (mwi)

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Rubriklistenbild: © gumzmedia

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